Chemnitzer Wandersportverein e.V.

16. Mai 2007

26. Chemnitzer Rose – Dieses Mal war sie eine Nummer größer

Abgelegt unter: Berichte,Chemnitzer Rose

Die Organisatoren hatten ja gehofft, dass dieses Jahr mehr Wanderer zur “26. Chemnitzer Rose”, verbunden mit dem “3. Verbandswandertag des SWBV” kommen würden. Dass es aber 788 Teilnehmer wurden, hat alle Erwartungen übertroffen. So gab es natürlich einige Problemchen, die aber, bis auf fehlende Parkplätze, gelöst werden konnten. Der große Parkplatz gegenüber der Heideschänke war bereits um 9:00 Uhr voll besetzt, zumal die Fahrzeugführer nicht gerade platzsparend geparkt hatten. So blieb es nicht aus, dass die für die Gäste der Heideschänke reservierten Parkplätze ebenfalls besetzt wurden, was natürlich zum Unmut beim Wirt sorgte. Es ist zu hoffen, dass der Umsatz, den die Wanderer brachten, ihn versöhnt hat. An den Kontrollpunkten wurde aufgrund der großen Teilnehmerzahl dann auch die Verpflegung etwas knapp, aber schnelles Handeln konnte Abhilfe schaffen. Hungrig oder durstig musste kein Wanderer seinen Weg fortsetzen.

Petrus hatte in diesem Jahr ein Einsehen. Statt der brütenden Sonne der vorangegangenen Tage, oder dem Regen der vergangenen Jahre, brachte er in diesem Jahr mit einem leichten Wind und einigen Haufenwolken ein ideales Wanderwetter. Dieses und die gut markierten, schön ausgewählten anspruchsvollen Routen kamen bei uns Wanderern gut an. Es gab, so weit mir bekannt ist, keine diesbezüglichen Beschwerden.

Einen interessanten Punkt gab es auf der Strecke. Wenn man auf dem Weg nach Niederwiesa aus dem Zeisigwald herauskam, konnte man auf der anderen Seite der Straße in einiger Entfernung einen Feldweg sehen, auf dem die Rückkehrer der Wanderung liefen. Es waren einzelne und Grüppchen, wie auf einem Ameisenweg.

Es ist zu hoffen, dass alle Teilnehmer an diesem Wandertag zufrieden nach Hause fuhren. Den Organisatoren und vielen Helfern aus dem Chemnitzer Wandersportverein sah man am Abend die Zufriedenheit an, aber darüber hinaus auch die Erschöpfung. Sie waren an diesem Tag zum großen Teil seit 4.30 Uhr auf den Beinen und es war nach 19.00 Uhr, als alle benötigten Utensilien wieder im Lager waren.

Ich möchte allen danken, die uns Wanderern diesen schönen Tag organisiert haben, denn ich weiß auch.

“Nach der Rose ist vor der Rose”.