Chemnitzer Wandersportverein e.V.

22. Mai 2007

Ist Euch das auch aufgefallen liebe Wanderfreunde?

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Am Dienstag dem 15.05.07 luden Harald und Margot zu einer Wanderung von St. Egidien nach Hohenstein ein. Immerhin folgten 49 Wanderfreunde dieser Einladung. Den Befürchtungen zum Trotz hatte der Wettergott ein Einsehen. Es blieb trocken und klar und man hatte eine gute Sicht.

Der schlechteste Teil des Weges lag noch in St. Egidien. Der zerfahrene Weg neben einer Baustelle war nach dem Regen der vergangenen Tage ein Morast. Was das Unwetter angerichtet hatte zeigte sich aber auch weiterhin. Kurz vor dem Eisenbahnübergang an der Rüsdorfer Straße hörte man schon von weitem eine Kettensäge. Ein großer Ast lag abgebrochen auf einer Art Gartenlaube. Die Rüsdorfer Straße selbst, sie führt langgezogen, ständig ansteigend, aus dem Tal zum 387 m hohen Mühlberg herauf zeigte Spuren des heruntergelaufenen Wassers. Im Haynholz das wir durchquerten lag ein umgestürzter Baum quer über dem Weg. Hier lag auch unser Rastplatz. Als solcher hatte er fest eingebaute Tische und Bänke, die aber nicht für alle reichten. Ein daneben liegender Holzstapel bot aber den anderen Sitzmöglichkeiten. Eine Besonderheit hatte dieser Platz auch noch, eine Schwengelpumpe. Siegbert probierte sie aus. Sie funktionierte.

Der weitere Weg nach Hohenstein- Ernstthal war gut ausgeschildert. Seine gefährlichste Stelle war die Überquerung der B 180, ein Teil der ehemaligen Rennstrecke “Sachsenring”. Aber Harald meisterte sie mit Bravour. Hohenstein- Ernstthal erreichten wir im Nordosten. Diese Ecke war mir vollkommen unbekannt. Ich war erstaunt wie hier die alte Bausubstanz restauriert worden ist. Hoffentlich habt Ihr euch alle dass wunderschön vorgerichtete Jugendstilhaus angesehen, an dem wir vorbeigekommen sind. Da wir zügig gelaufen waren, kamen wir eher als geplant am Bahnhof an. Mein Schrittzähler zeigte 10,8 km.