Chemnitzer Wandersportverein e.V.

6. September 2007

Kein Nachruf, sondern eine Danksagung

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10 Jahre Internationale Wandertage des Chemnitzer Wandersportvereins e.V. das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Als vor fast 11 Jahren unser Wanderfreund Dieter Barthels die Idee verwirklichte mit interessierten Wanderfreunden in die Beskiden zu fahren, hat wohl keiner daran gedacht, dass sich dieses Ereignis zu einer Tradition entwickeln würde. Für uns Wanderer war es ein Glücksumstand, dass sich nach dem leider viel zu frühen Tod Dieters ein Organisationsteam bildete, welches die Wanderfahrten weiter führte. Welche Arbeit dahinter steckt, kann man als Außenstehender nur ahnen. Dass aber alle 10 Fahrten ein Erfolg wurden, werden wohl alle Teilnehmer bestätigen.

Als einer der 11 Wanderfreunde die an allen Fahrten und darüber hinaus auch an allen Frühjahrsfahrten teilgenommen hat, möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mir diese Zeit sehr viel gegeben hat. Nicht nur, dass ich Gegenden kennen gelernt habe, die ich alleine nie aufgesucht hätte. Ich habe auch viel über Land und Leute unserer Gastländer kennen gelernt.
Ganz wichtig für mich aber ist, dass diese Fahrten zu einem Kameradschaftsverhältnis unter den Teilnehmern geführt haben, welches leider heute sehr selten geworden ist. Aus der großen Zahl der Teilnehmer, im Durchschnitt waren es 58, kann man schon schließen, dass es anderen auch so gegangen ist.

So hat es mich doch getroffen, dass zum Abschluss der 10. Internationalen Wanderfahrt das Ende dieser Tradition verkündet wurde. Etwas Hoffnung habe ich dann aber doch bekommen als verkündet wurde, dass man für die nächsten Jahre eine andere Form dieser Fahrten suchen würde.

Für mich ist dies aber ein Anlass, Dir liebe Margot, lieber Horst und lieber Klaus, für die Arbeit die Ihr bei der Vorbereitung und Durchführung aller Internationalen Wandertage hattet, recht herzlich zu danken. Ich bin sicher, dass sich alle Wanderfreunde die an den Fahrten teilgenommen haben diesem Dank anschließen. Ihr habt damit nicht nur eine echte Vereinsarbeit geleistet, sondern auch dazu beigetragen, dass wir viele schöne Stunden in
Fröhlichkeit zusammen sein konnten. Meine Bitte ist, lasst Euch wieder etwas einfallen, damit das Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten bleibt.

In diesem Sinne verbleibe ich

Euer Wanderfreund Joachim