Chemnitzer Wandersportverein e.V.

26. Dezember 2008

Über den Geiersberg zum Wasserschloß Klaffenbach

Abgelegt unter: Berichte

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42 Teilnehmer nahmen bei überwiegend sonnigem Wetter und 15 Grad C die Strecke in Angriff.

0,0 km 09.35 Uhr ab Endstelle Linie 6 – 334 m
Einsiedel ist seit dem 1.1.97 ein Ortsteil von Chemnitz, die Talsperre Einsiedel wurde 1891- 94 als Trinkwassertalsperre für Chemnitz errichtet. Sie ist Deutschlands zweitälteste Talsperre.

Weiter ging es bergauf zum Mühlberg in Dittersdorf 509 m und der Dittersdorfer Höhe 554 m

3,0 km 10.20 Uhr an „Pappel“ 451 m Pause bis 10.35 Uhr

4,5 km 11.00 Uhr Kirche Berbisdorf – 474 m
Die Kirche wurde innerhalb eines Jahres erbaut und 1905 geweiht. Der Turm des Jugendstilbaues ist 28 m hoch und weithin sichtbar. Die Kirche wurde außen von 2001 bis 2003 vollständig saniert.

6,8 km 11.35 Uhr wird die Schutzhütte im Park Eibenberg – 497 m > Geiersberg 536 m
11.50Uhr geht es weiter.

9,2 km 12.20 Uhr B 95 494 m erreicht, Beginn des Eisenweges
Der Name Eisenweg soll von dem früher auf ihm aus dem Schneeberger Raum transportierten Eisen herrühren. Als ausgesprochener Höhenweg mied er weitgehend Städte und Dörfer und vorallem die sumpfigen und von Hochwasser bedrohten Flusstäler Der Eisenweg verläuft auf der Wasserscheide zwischen den beiden Quellflüssen der Chemnitz (Zwönitz und Würschnitz). Er bietet gute Fernsichten von der Stirn der Erzgebirgsnordrandstufe ins Vorland und nach Süden ins Erzgebirge.

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Klaffenbach erstreckt sich in einer Länge von reichlich 3 km vom Würschnitztal 330 m bis zum Eisenweg in 500 m Höhe.

10,8 km 12.40 Uhr der Abzweig Eisenweg – Wasserschloss 500 m ist erreicht.

11,8 km 12.52 Uhr wir haben die Schutzhütte 450 m erreicht und machen bis 13.05 Uhr Rast

14,1 km 13.33 Uhr das Wasserschloss Klaffenbach 338 m liegt vor uns

Einige wesentliche Daten dazu:
1545 bis 1549 Bau eines von Wasser umgebenen Herrschaftsgebäudes
1570 Verkauf des Rittergutes an den Kurfürsten August
1604 Übereignung des Anwesens an den Jägermeister Paul Gröbel
1819 Verkauf der Gutsherrschaft an den Fabrikanten Carl Hähnel
1909 bis 1913 im Besitz der Landesbank Berlin
1913 bis 1931 Eigentümer Max Leubner
1935 Nutzung durch den Reichsarbeitsdienst
1947 bis 1989 Jugendwerkhof
1992 Beginn der Restaurierung mit Unterstützung der EU, der BRD und des Freistaates Sachsen
1995 Eröffnung des Museums für Sächs. Fahrzeuge und der Hotelanlage
1998 Restaurierung im Wesentlichen abgeschlossen.

14,5 km 13.40 Uhr der Bahnhof Neukirchen – Klaffenbach ist erreicht und um13.45 Uhr wird mit der City-Bahn L. 522 die Rückfahrt nach Chemnitz angetreten.

Bis zum nächsten Mal

Klaus

Die Veröffentlichung des Kartenmaterials erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Landesvermessungsamtes Sachsen.