Chemnitzer Wandersportverein e.V.

23. April 2009

Durch den Zeisigwald im Winter

Abgelegt unter: Berichte

Nachtrag zur Wandertour am 20.01.2009

Als Wanderleiter habe ich mir den Eingang zum Grenzweg vor dem Start noch einmal angesehen. Durch Holzfällarbeiten war der Zugang zum Grenzweg unter Lebensgefahr gesperrt. Die geplante Tour musste so operativ verändert werden.

36 Wanderlustige waren gekommen, um die Strecke in Angriff zu nehmen. Vom Wetter her war es eher frühlingshaft, durch Temperaturen im Plusbereich. Die Schneemenge hatte rasant abgenommen und die Unterlage war zum Glück weich und stellenweise abgetaut.

Unsere Wanderung begann an der Endstelle der Stadtbuslinie 32 und führte nunmehr abwärts und bog nach links ab, um hinaufzukommen zur Villa Dresdner Straße 219. Von hier aus liefen wir vorbei an der ehemaligen Zu- und Abfahrt unter den Teufelsbrücken hindurch hinunter in den Märchenwald, nach oben zur „Dostschen-Halde“ – dem Fuchsberg. Hier hatten wir eine gute Sicht nach Süden zur Erzgebirgsnordrandstufe. Wir sahen die Antennenmaste auf der Dittersdorfer Höhe sowie den Fernsehturm Geyer und natürlich Stadteile von Chemnitz. Langsam gingen wir die Anhöhe hinab. Wir konnten uns zum Glück an ordentlichen starken Geländern zu unserer aller Sicherheit festhalten. Wir erreichten bald den Grenzweg an der Stelle, wo sich der Cotta-Stein befindet. Nach den Plänen Heinrich Cottas wurde auch der Zeisigwald angelegt. Den Grenzweg gingen wir ganz am Rand entlang, weil der vorherrschende Schnee weicher oder bereits geschmolzen war. Ein Schwenk führte uns ins Biotop, um schließlich die Heideschänke zu erreichen, in deren Außenbereich wir eine erste Verpflegungspause einlegten.

Nach der Stärkung führte unser Weg in südliche Richtung, um auf dem Grünen Weg nach Überquerung des Steinweges hinunter bis zur Forststraße zu kommen. Hier erreichten wir den Spielplatz, in dessen Bereich wir unsere zweite Pause einlegten. Letztlich erreichten wir den Röhrweg, den wir aufwärts liefen, um schließlich die Richtung nach links einzuschlagen. Wir überquerten nochmals den Steinweg, liefen weiter auf einem Trampelpfad leicht ansteigend. Schließlich führte uns eine Treppe in die Höhe hinauf. Die unterschiedlichen Steigungen verlangten uns Wanderern noch mal alles ab. Auf dem höheren Niveau erreichten wir den Grenzweg erneut am Cotta-Stein. Durch die immer noch im Gang befindlichen Baumfällarbeiten mussten wir noch einmal vom Grenzweg nach links abbiegen, abwärts gehend hinter dem Gelände der Tief- und Straßenbaufirma, um auf die Dresdner Straße zu gelangen. Der Gehweg führte hinauf zur Busendstelle, wo unsere heutige Tour endete.
Wir waren alle froh, wieder heil angekommen zu sein.

Bis zum nächsten Wandertag grüßen ganz herzlich
Margot und Harald