Chemnitzer Wandersportverein e.V.

6. Mai 2009

Eine Runde um den Ringelwald

Abgelegt unter: Berichte

41 Teilnehmer
Anstieg: ca. 300Hm
Abstieg: ca. 300Hm
Wetter: sonnig, gute Fernsicht ca. 20 Grad C

{090428}{090428}{090428}{090428}{090428}

8:00Uhr ab Hbf. Chemnitz mit Linie 510
8:30Uhr an Bhf. Freiberg
8:40Uhr ab Bhf. Freiberg mit Linie 514
9:16Uhr an HP. Rechenberg (600m)

0km 9:25Uhr ab HP Rechenberg
Rechenberg wurde im 13.Jh. vom Grafen von Bilin(Bilina-Böhmen-) zusammen mit deutschen Siedlern gegründet. 1398 kam es durch Kauf zur Markgrafschaft Meißen. Die wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes wurde über Jahrhunderte hinweg durch die Land – und Forstwirtschaft und des Erzbergbaus bestimmt.

In den Jahren 1875/76 wurde im Tal der Freiberger Mulde die Eisenbahnstrecke von Freiberg nach Holzhau erbaut und 1884 bis Moldau (Moldava-Böhmen-) verlängert. Von 1897 bis 1966 war eine Schmalspurstrecke von Sayda bis Mulda in Betrieb.

Die Freiberger Mulde entspringt auf dem Kamm des Osterzgebirges bei Moldau(Moldava-CZ-) in 880m Höhe und bildet ab Sermuth bei Colditz durch Zusammenfluß mit der Zwickauer Mulde die Mulde, die bei Dessau in die Elbe mündet.

Vom HP aus entlang der Bahnlinie zur Goldenen Höhe, dort rechts abbiegen auf den Saydaer Weg (grün markiert) Weiter auf grün > Überquerung der Ringelstr. und weiter auf dem Buttersteig.


comdirect - giro + 1 Euro

4,4km 10:25 Uhr an Schutzhütte in ca.720m Höhe (Frühstücksrast)
Blick zum Schwartenberg (787m) mit dem 1927 erbauten Unterkunftshaus
Blick auch auf Cämmerswalde (OT von Neuhausen), kam 1251 durch Tausch zu Sachsen

> weiter grün > Überquerung der Dorfstr. in Cämmerswalde > grün

7,3km 11:15Uhr Schutzhütte (Trinkpause)
Sehr schöner Blick über die Rauschenbachtalsperre (erbaut 1960 – 68) mit dem dahinter sichtbaren Schloß Purschenstein bei Neuhausen. In südlicher Richtung liegt über der Talsperre der Ort Neuwernsdorf. Der Wernsbach bildet die Grenze zur CZ und mündet in die Rauschenbachtalsperre.


Wanderroute 173895 – powered by Wandermap

8,5km 11:35Uhr Deutsch – Georgenthal (600m)
nach Überschreitung der Flöha (Grenzfluß) ist Böhmisch – Georgendorf (Cesky Jiretin) erreicht
Beim Bau (1954 bis 63) der Faje-Talsperre (CZ) wurde der Ort Flaj geflutet. Die hölzerne Kirche mit Kassettendecke wurde nach Cesky Jiretin versetzt.
> weiter rot bis 11,2km 12:20 Uhr Horni Ves (760m) > weiter gelb in Richtung Zebracky roh (Bettlerecke)

12:40 Uhr an Schutzhütte an einem neu angelegten Waldteich(Mittagsrast)
12:55 Uhr ab > weiter auf gelb
13,1km 13:05Uhr Zebracky roh(Bettlerecke oder auch Batteleck genannt) -765m- Wander-u. Skiübergang CZ/BRD
Hier stand das sogenannte Lohnhaus, in dem die Flößer des Flaj-Floßgrabens den Lohn ausbezahlt kamen, später befand sich hier eine Zollstation.
13:25 Uhr Torfhaus, aufwändig sanierte ehemalige Jugendherberge. Z:Zt. leider leer stehend. War als Begegnungsstätte BRD/CZ gedacht.

15,5km 13:45Uhr Hotel „Fischerbaude“
18,6km 14:25Uhr an HP Rechenberg
14:39Uhr ab HP Rechenberg
15:15Uhr an Bhf. Freiberg
15:26Uhr ab Bhf. Freiberg
15:57Uhr an Hbf. Chemnitz