Chemnitzer Wandersportverein e.V.

31. August 2009

Wanderfahrt nach Meißen

Abgelegt unter: Berichte

9.7.2009 – Leitung: Kerstin Müller

Es goss in Strömen, wir standen, nur durch die Kleidung und den Regenschirm geschützt, mitten auf einem Parkplatz und der gemietete Bus kam mit 40 Minuten Verspätung. Aber alle, die sich gemeldet hatten, waren da. Petrus hatte Einsehen mit uns. Je weiter wir nach Osten fuhren, umso heller wurde es. Als wir in Meißen ankamen kamen die ersten Sonnenstrahlen und sie begleiteten uns auch den ganzen Tag.

Zuerst ein Kompliment an die Meißener Stadtplaner. sie haben fast im Zentrum ihrer Stadt eine Haltestelle für Touristenbusse und gleich daneben in einem historischen Gebäude eine öffentliche Toilette angeordnet. Beides wird gerne angenommen.

Der Stadtführer wartete schon auf uns. Er übt sein Amt mit Leidenschaft aus. Wir durchquerten die Stadt über den Heinrichsplatz, den Markt, den Theaterplatz und erfuhren dabei viel Wissenswertes. Am Cafe‘ Ziegler vorbei, das noch heute ein geschichtsträchtiges Scherzgebäck, den „Meißner
Fummel“ produziert stiegen wir dann zum Burgberg auf. Von einer Aussichtsplattform, dem „Meißner Balkon“, hatte man eine schöne Aussicht auf die Stadt

Auf dem Burghof, der allerdings eine große Baustelle ist, gab es dann noch interessante Ausführungen zur Albrechtsburg und dem Dom. Dann hatte jeder Zeit um sich selber anzusehen, was ihn interessierte.

Um 14 Uhr trafen wir uns wieder an der Bushaltestelle. Hier nahm uns ein Winzer in Empfang. Er führte uns durch seinen, am anderen Ufer liegenden Weinberg, etwa 4 km weit über den Elberadweg, zur Weinstube der 1. sächsischen Weinkönigin. Nachdem wir eine Menge über den Weinanbau erfahren hatten gab es dann eine Weinprobe. Dabei wurde ich eines Besseren belehrt. Der Begriff „Meißner Wein“ war bisher für mich immer verbunden mit „sehr trocken“ und teuer. Nun musste ich feststellen, dass er sehr wohlschmeckend wenn auch nicht ganz billig ist. Es war eine angenehme Erfahrung.

Zum Abschluss gab es noch eine sehr reichhaltige Wurstplatt als Abendrot. Dann brachte uns der Bus, jetzt bei strahlendem Sonnenschein, wieder nach Chemnitz. Für mich kann ich sagen, es war eine gelungene Ausfahrt.

Joachim