Chemnitzer Wandersportverein e.V.

8. September 2009

Bericht zur Wanderung am 22.08.2009

Abgelegt unter: Berichte

Unsere Wanderung zum Auersberg begann am Bahnhof Erlabrunn. Vorbei am Krankenhaus mit seinem gepflegten Parkgelände wanderten wir zuerst in Richtung Naturfreundehaus „Rote Grube“. Auf den gut markierten Wegen gelangten wir zu den Riesenberger Häusern, wo wir eine erste Rast einlegten. Der weitere Weg führte uns zum Kleinen Stern, dann die Wellenschaukel aufwärts bis zur Kammstraße, wo wir nach kurzer Zeit den Turm auf dem Auersberg erreichten. Leider waren Fernsichten aufgrund des Wetters um diese Zeit nicht möglich. So entschlossen wir uns auch zur Freude des Wirtes zur Einkehr, denn immerhin war es zwischenzeitlich Mittag.

Bevor wir den Abstieg in Angriff nahmen, war doch noch ein Fernblick zumindest zur Talsperre Sosa und Umgebung möglich. Über den Großen Stern, weiter zum Kleinen Stern strebten wir unseren nächsten Ziel, den Ort Steinbach entgegen.

Schön gelegen, der beliebte Ferienort, die gepflegten Häuser umgeben von viel grün. Auf Orientierungstafeln erfährt man Näheres zu den Teufelssteinen, einem Kletterfelsen in unmittelbarer Nähe gelegen. Zwischenzeitlich schien auch die Sonne, schade dies hätten wir auf dem Auersberg gebraucht.

Wir lenken unsere Schritte ins NSG Steinbachtal, um zu den Teufelsfelsen zu gelangen. Der einst alte Fichtenbestand im Tal wurde zum großen Teil ein Opfer des Orkans Kyrill.
Trotzdem ist der Weg am Steinbach entlang zu empfehlen, vor den Felsen laden Bänke zur Rast ein. Am Ende des Tales folgten wir dann der Markierung in Richtung Erlabrunn. Die schönen Wandbilder an der Gaststätte “Zur Alten Pumpe“ erregten dabei nochmals unsere besondere Aufmerksamkeit.

14 Wanderer hatten ca. 24 km zurückgelegt, 500 m Aufstieg und Abstieg bewältigt.
Die Anschlussverbindung nach Chemnitz erforderte einen etwa einstündigen Aufenthalt in dem gepflegten Ort, der von den Wanderfreunden unterschiedlich genutzt wurde, etwa zum Kaffeetrinken.

Übrigens zur Terminplanung: Alles hat man nicht im Kopf, wie den Loktransport in Chemnitz am selben Tag, den sich sicher viele angesehen haben anstatt zu wandern.

Dann bis zur nächsten Wanderung die durchs Schwarzbachtal nach Neustadt führt, neugierig? Dann einfach einmal mit wandern.

Jürgen Müller