Chemnitzer Wandersportverein e.V.

14. September 2009

Bericht zur Wanderung am 12.09.2009

Abgelegt unter: Berichte

Gegen 9.00 Uhr begaben sich 20 Wanderer (davon 7 Gäste, weitere vier Wanderer waren beim Vorwandern mit dabei) vom Markt in Bad Schandau auf den Weg nach Neustadt/Sachsen. Über den Schlossberg, vorbei am Gartenverein Kiefricht wanderten wir auf den Panoramaweg in Richtung Altendorf.

Eine erste Rast erfolgte auf dem Adamsberg (Höhe 301m). Hier finden sich Bänke, dazu eine Schutzhütte, Tafeln mit Erklärungen zu den sich bietenden Panorama über die Sächsische Schweiz, ein lohnender toller Rundblick bot sich uns. Nach der Stärkung folgte der Abstieg ins Sebnitztal. Am Abzweig Schwarzwassertal wandten wir uns zunächst dem Goßdorfer Raubschloss zu. Anschließend folgten wir den Spuren der einzigen in der Sächsischen Schweiz verkehrenden Kleinbahnlinie durch das Schwarzbachtal nach Lohsdorf. (die Kleinbahnstrecke von Goßdorf-Kohlmühle bis Hohnstein war bis Mai 1951in Betrieb).

Unmittelbar vor dem Bahnhof in Lohsdorf wurde die Mittagspause eingelegt, zudem gab es Erläuterungen zur Geschichte der Kleinbahn. Das Wirken des Vereins, der sich die Wiederinbetriebnahme des Teilstückes von Goßdorf-Kohlmühle bis Lohsdorf zum Ziel gestellt hat, konnten wir am Bahnhof Lohsdorf bewundern. Bei der Verwirklichung wünschen wir viel Erfolg.

Über teils offenes Gelände folgten wir der Markierung in Richtung Krumhermsdorf, Neuhäuser, um dann im Neustädter Wäldchen die Götzingerhöhe (Höhe 425 m) zu erreichen. Bei Kaffee und Kuchen genossen wir den Blick vom “Balkon Neustadts“ über das Neustädter Becken. Sehenswert in der einladenden Gaststätte auch die Götzingerstube mit Informationen über den wohl bekanntesten Bürger von Neustadt. Nach dem Aufstieg zum Aussichtturm nahmen wir die letzten Kilometer zum Bahnhof Neustadt unter die Füße.

Die verbliebene Wartezeit bis zur Heimfahrt (verkehrt nur aller 2 Stunden) verkürzten wir mit einer kleinen Runde durch die schöne Stadt. Der Stadtpark, der Markt mit dem Rathaus als Mittelpunkt, dazu eine Brunnenanlage, die sanierte Postmeilensäule und das Grab Götzingers an der Stadtkirche einfach sehenswert.

Eine Wanderung auf einer wohl eher selten angebotenen Strecke, dazu Sonnenschein und die Heimfahrt unter Nutzung der Sächsisch-Böhmischen-Nationalparkbahn. Da kann es, so denke ich, auch einmal ein etwas längerer Wandertag sein.

Streckenlänge: ca. 23 km
Anstiege: ca. 400 m
Jürgen Müller