Chemnitzer Wandersportverein e.V.

13. November 2009

Auf den Höhenwegen des Zschopautales

Abgelegt unter: Berichte

Einen schönen Herbsttag hatten wir uns für die Tour auf Höhenwegen im oberen Zschopautal am 8. November ausgesucht.
Vom Bahnhof Wiesa wanderten wir über Feldwege aus dem Ort hinaus und erreichten nach kurzer Zeit die Petroleuminsel. Die Geschichte über die Herkunft des seltsamen Namens der kleinen Häusergruppe war für alle interessant und neu. Anschließend wanderten wir weiter bergauf und legten auf den Schotterberg (Höhe 621 m) eine erste Rast ein. Im nachfolgenden Ort Neundorf mit seiner schönen Kirche staunte man über “so viele Leute im Dorf“.
Den Weg in Richtung Falkenbach folgend, hier boten sich erste schöne Blicke zur Bergstadt Wolkenstein, während wir den Pöhlberg und die St. Annenkirche hinter uns ließen.

Auf Schleichwegen kamen wir bis zur oberen Ortsgrenze von Falkenbach, um nach erneut schöner Aussicht über die Höhen des Zschopautales weiter zur Faulbrücke zu wandern. Die hatte ich mir allerdings irgendwie anders vorgestellt. Von der Brücke folgten wir den Lindenweg mit seinen noch gut erhaltenen alten Lindenbäumen. Aufgrund seiner Höhenlage (ca. 550m) hat man hier unter anderem sehr schöne Aussichten auf den Ort Drebach.

Nach einer letzten Rast gelangten wir durch das idyllische Heidelbachtal zurück ins Zschopautal. Ein letzter Aufstieg, wie kann es anders sein, die Heidelbachstraße entlang zur Bergstadt Wolkenstein. Die Blicke ins Zschopautal, der Markt mit der Kirche und dem Schloss, vielleicht ein Tipp in der nahenden Adventszeit einmal wieder zu kommen.
Wir nutzten den Weg unmittelbar hinter dem Schloss abwärts in Richtung Bahnhof Wolkenstein.

Die etwa 21 km lange Wanderung wurde von 20 Wanderern absolviert, etwa 450 m Anstieg waren zu bewältigen. Günstig, die stündliche Fahrt der Zschopautalbahn um die Nachmittagszeit. So kamen wir ohne nennenswerte Wartezeiten zur Kaffeezeit in Chemnitz an.

Ach ja, Adventszeit am 06.12.2009 geht es zum Weihnachtsberg, also dann bis dahin. Ich erwarte Euch dann alle wieder. Vielleicht begegnen wir dem Nikolaus.

Jürgen