Chemnitzer Wandersportverein e.V.

4. März 2010

Von Heinersdorf zur Flemmingstraße

Abgelegt unter: Berichte

Der Busfahrer der Linie 22, 8,36 Uhr ab Zentralhaltestelle Richtung Heinersdorf wird sich gewundert haben. Sein Bus wurde plötzlich voll. Fast 30 Wanderer stiegen ein. Am Ziel standen dann noch einige, so dass insgesamt 38 Wanderfreunde zur Wanderung erschienen. Wie immer erzählte Margot erst etwas über den Ortsteil, ehe es in Richtung Röhrsdorf los ging. In der Nacht hatte es leicht gefroren. Die Wege über das offene Gelände waren gut begehbar. Das sollte sich aber bald ändern.

Interessant war, dass man auf der ehemaligen Kippe auf Bornaer Flur einen Solarpark errichtet hatte. Wir passierten ihn in einiger Entfernung, unterquerten die Bahnlinie nach Leipzig und kamen auf das Gelände der ehemaligen „Heilstätte Borna“. Es liegt im Tal und ist bewaldet so dass hier die Wege teilweise noch verharscht und gefährlich glatt waren. Erschreckender war aber der ruinenhafte Zustand der Gebäude und die Ungepflegtheit des Geländes.

Röhrsdorf erreichten wir auf der Rückseite des „Marktkauf“. Hier gab es eine halbe Stunde Pause. Da bot sich die Chance das zweite Frühstück im Warmen, an einem Tisch sitzend, mit einem Kaffee einzunehmen, was einige, aber nicht alle wahrnahmen.

Weiter ging es dann unter der B 95 und A 4 hindurch in Richtung Steinwiese. Hier war der Frost zum großen Teil aus dem Boden. Was für alle hieß, nach der Wanderung Schuhe putzen. Im Bereich der „Steinwiese“ kamen wir dann aber wieder auf festen Boden. Über 10 Jahre war ich nicht mehr in dieser Gegend gewesen. Deshalb war ich erstaunt, wie viel sich sowohl im Wohnungsbau als auch im Ausbau der Blindenanstalt zum Positiven verändert hat.

An der Bushaltestelle Flemmingstraße beendete Margot die Wanderung, so dass alle entweder mit den Buslinien 31 oder 62 in Richtung Heimat fahren konnten. Es war von der Strecke, vom Wetter und vom Tempo her eine schöne Wanderung.

Joachim