Chemnitzer Wandersportverein e.V.

29. März 2010

Wanderung ins NSG Märzenbecherwiesen

Abgelegt unter: Berichte

Die kurzfristig verlegte Wanderung schien unter keinen guten Stern zu stehen, erst anhaltender Winter nun Dauerregen von Freitag bis Sonnabend. Trotzdem gegen 8:45 Uhr begannen wir bei Regen die Tour in Rathen.

Vorbei an der Information wanderten wir den Ziegenrücken bergauf bis zur Hochstraße. Hier bot sich ein schöner Blick in Richtung Lilienstein und Waltersdorf. Dann folgte der Abstieg ins Polenztal, wo uns bereits die ersten blühenden Märzenbecher begrüßten. Jedoch waren auch vereinzelte bizarre Eisgebilde an den Felsen zu entdecken. Noch vor dem Erreichen der Polenztalschänke wurde eine erste Rast eingelegt. Spätestens nach dem Passieren des Hocksteins begann für alle Wanderfreunde Neuland.

Der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört, dies sollte bis zum Schluss der Tour so bleiben. Vorbei an der Rußigmühle, der Heeselichtmühle, dann weiter zur Scheibenmühle führte uns der Weg. Fast ständiger Begleiter waren die blühenden Märzenbecher beidseitig der Polenz.

Wanderroute 425134 – powered by Wandermap

Auf Wiesenwegen und schmalen Pfaden am steilen Polenzhang entlang führend, dabei bergauf und bergab dem kurvenreichen Verlauf des Flusses folgend, gelangten wir nach ca. 15 km zur Bockmühle. Immer wieder waren schöne Blicke ins Tal und zu den Wiesen möglich. Besonders um das Gelände der Bockmühle hatten sich zahlreiche Gäste und Wanderer eingefunden, um die Märzenbecherwiesen zu bewundern.


Die Rast nutzten einige Wanderfreunde zu einer kurzen Einkehr in der schön gelegenen Bockmühle, bevor wir danach unseren Weg entlang der Polenz fortsetzten. Vorbei an der Knochenmühle und der Waldmühle, immer wieder querten dabei kleinere Bäche unseren Weg, gelangten wir zum Ort Polenz, einem Ortsteil von Neustadt. Hier verließen wir das schöne Tal um nach kurzer Zeit den Haltepunkt in Langenwolmsdorf (zu Stolpen gehörend) zu erreichen.

29 Wanderfreunde hatten ca. 22 km zurückgelegt und dabei eine der schönsten Schluchtentäler der Sächsischen Schweiz näher kennen gelernt.

Die Wartezeit von etwa 30 Minuten bis zur Abfahrt der Sächsisch-Böhmischen-Nationalparkbahn in Richtung Pirna konnte dem schönen Tag keinen Abbruch tun.

Das Schnüren der Wanderstiefel trotz Regens hatte sich gelohnt.

Bis bald.
Jürgen