Chemnitzer Wandersportverein e.V.

21. Mai 2010

Auf dem Weinwanderweg

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung am 16.05.2010
(Ergänzung des Artikels am 07.06.)
Gegen 08:20 Uhr hatten sich 35 Wanderer auf dem Bahnhof Dresden-Trachau versammelt, um gemeinsam die erste Etappe des Weinwanderweges zu erwandern.

Zunächst liefen wir auf ruhigen Nebenstraßen in Richtung Autobahnabfahrt Wilder Mann. Nach Unterquerung der A4 bogen wir in Höhe des Heidefriedhofes in die Junge Heide ab, um auf den Weinwanderweg zu gelangen. Erster Orientierungspunkt hier die Gaststätte Waldmax.


absolut mobil

Im Folgenden wechselten sich Wald- und Wiesenwege, aber auch Straßen, Pfade am Rande von Weinbergen ab. Uns erwartete eine abwechslungsreiche Tour mit vielen Sehenswerten. Über größere Teilstücke verlief der Weinwanderweg auf dem Augustusweg. Nachdem wir Radebeul erreicht hatten, am ehemaligen Bilzsanatorium einen kurzen Halt machten, folgte der erste Höhepunkt, der Aufstieg zum Spitzhaus. Uns bot sich von oben eine schöne Aussicht. Für eine Einkehr war es leider noch zu früh. Daher folgte dann nach einer kurzen Verweildauer der Abstieg zum Hoflößnitz mit dem Weingutmuseum.

Wanderroute 495362 – powered by Wandermap

Auf unseren Wegen deuteten immer wieder Reste von Umfassungsmauern und alten Säulen darauf hin, dass einst das Weinanbaugebiet deutlich größer war. Viele schöne Villen, Schlössern und Weingüter konnten wir auf unserer Tour sehen, wie zum Beispiel die Villa Sorgenfrei, das Hohenhaus, oder das Mätressenschlösschen und der Weinberg am goldenen Wagen. Wir wanderten aber auch durch das Paradies und über eine finstere Gasse.

Am Friedensturm, in der Nähe der Friedensburg legten wir eine Rast ein und könnten zudem die schönen Blicke über das Elbtal genießen.


Nach einem erneuten Aufstieg waren die Ausblicke an der Volkssternwarte auf den Ebenbergen zum Schloss Wackerbarth besonders schön.

Schön angelegt auch der Weinlehrpfad Zechsteinweg, den wir später folgten, um im Talkenberger Hof nach ca. 18 km einzukehren. In kurzer Zeit hatte ein jeder das Gewünschte und so konnten wir die letzten drei Kilometer bis zum Bahnhof Coswig antreten.

Eine nicht alltägliche Wanderung fand hier ihren Abschluss. Die Fortsetzung folgt im Oktober.
Es war wohl für den überwiegenden Teil Neuland aber zugleich Anregung einmal zurückzukehren in diese schöne Weinbaulandschaft.

Jürgen