Chemnitzer Wandersportverein e.V.

15. Juni 2010

Wanderung zwischen Pöhl- und Schwarzwasser

Abgelegt unter: Berichte

Das zeitige Aufstehen und die beginnende Urlaubszeit waren wohl auch Gründe dafür, dass sich diesmal lediglich 15 Wanderfreunde gegen 8:30 Uhr vom Bahnhof Johanngeorgenstadt zur Wanderung zwischen Schwarz- und Pöhlwasser begeben haben.

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Nach Querung des Schwarzwassers immer leicht bergauf strebten wir unserem ersten Ziel dem Sportzentrum Rabenberg (880 m hoch gelegen) zu. Wo einst Bergleute der Wismut vorübergehend wohnten, befindet sich seit den 60-iger Jahren ein moderner Sport- und Herbergskomplex. Den Galgenflügel folgend über den Höhligweg weiter, wanderten wir anschließend fast bis Rittersgrün. Vor dem Erreichen des Ortes bogen wir in Richtung Schützhaus ab, wo erste schöne Ausblicke auf Rittersgrün möglich waren. Auf den Riedelfelsen (769 m) nahe Breitenbrunn legten wir die Mittagsrast ein. Mit schönen Blicken so zum Auersberg und Fichtelberg wanderten wir nach Antonshöhe. Interessant in Ortsmitte die Darstellung der Geschichte der Gemeinde im Zusammenhang mit der Wismut.

Wanderroute 532595 – powered by Wandermap

Nach einer erneuten Waldquerung (Magnetenberg) wurde später der Ort Crandorf erreicht und etwas außerhalb gelegen erblickten wird das Hohe Rad (637,8 m hoch). Hier wurde im „Kaffee zum hohen Rad“ eine verdiente Pause eingelegt. Frisch gestärkt nahmen wir danach die letzten ca. sechs Kilometer in Angriff. Leider schlecht markiert der Abzweig des E3 vor Pöhla in Richtung Schwarzenberg. An der ehemaligen Burenschenke vorbei, weiter Richtung Brückenberg erreichten wir den Haltepunkt Schwarzenberg. Abwechslung auf den letzten Kilometer durch die Stadt Schwarzenberg boten vorbeifahrende Kfz-Oldtimer. Zudem blieb bis zur Abfahrt des Zuges gerade noch Zeit, um nach der etwa 26 km langen Wanderung noch ein kühlendes Eis zu verzehren.


Die nächste Wochenendtour führt uns dann in die Sächsische Schweiz.
Bis dahin
Jürgen