Chemnitzer Wandersportverein e.V.

28. Juli 2010

Bericht zur Wanderung am 10.07.2010

Abgelegt unter: Berichte

In den letzten Jahren waren wir bereits mehrmals in Sebnitz und Umgebung unterwegs, so auf den Tanzplan und den Wachberg, haben das Sebnitztalweg kennen gelernt und sind durch das Schwarzbachtal zur Götzingerhöhe bis Neustadt/Sachsen gewandert. Nunmehr wollten wir den Unger einen Besuch abstatten.

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Anhaltende Temperaturen von weit über 30°, eine Streckenlänge von etwa 22 km dazu reichlich 800 m Anstieg wahrlich kein leichtes Unterfangen in diesem Tag. Von Krippen Elbüberfahrt, dann der Anstieg nach Ostrau, Abstieg zur Ostrauer Mühle, im Kirnitzschtal vor dem Forsthaus Anstieg nach Mittelndorf, über den Trägnerweg Abstieg in Sebnitztal um dann gleich wieder aus dem Tal aufwärts nach Ulbersdorf zu wandern. Der Höhenrücken mit dem Sendemast und Aussichtsturm schien so nah, doch halt, da war noch die Alte Geleitstraße und es galt den Krumhermsdorfer Berg zu bezwingen also nochmals auf und ab, bevor wir auf Waldwegen leicht bergan den Berggasthof auf dem Unger erreichten.
Leider war mir bis dahin nicht bekannt, der Aussichtturm ist seit längerer Zeit aus Sicherheitsgründen geschlossen, ein Zeitpunkt zur Wiedereröffnung ungewiss.

Nach verdienter Wanderrast im schattigen Garten der Gaststätte dann die letzte Etappe ohne die markante Aussicht vom Turm genießen zu können. Abwärts auf Wald- und Wiesenwegen in Richtung Bahnhof Sebnitz. Ein letzter Anstieg zum Finkenberg, von dort ist eine schöne Aussicht über Sebnitz und weiter zu den Bergen der Sächsischen Schweiz möglich.

Die Heimfahrt mit der Sächsisch-Böhmischen-Nationalparkbahn, dabei Schienenersatz ab Neustadt bis Pirna. Im angenehm kühlen IRE fuhren wir später von Dresden nach Chemnitz zurück.
Trotz der Hitze am Tourtag waren 14 Teilnehmer davon fünf Gäste unterwegs. Wir hatten eine weitere schöne Landschaft kennen gelernt. Sollte es doch nochmals zum Unger gehen, dann nur, wenn eine Turmbesteigung gesichert ist.
Unser nächstes Ziel wartet schon das Müglitztal und Liebstadt. Bis dahin

Jürgen