Chemnitzer Wandersportverein e.V.

24. Oktober 2010

Auf den Weinwanderweg zum ältesten Fernbahnhof Deutschlands

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Ausgangspunkt für die zweite Etappe des Weinwanderweges war der Bahnhof Radebeul-West. Der Grund hierfür ein Abstecher nach Kötzschenbroda. Wetter und Zeit waren leider nicht für eine längere Verweildauer geeignet. Die restaurierten Gebäude mit den zahlreichen Läden und Gaststätten, oft mit Informationen über die Geschichte bzw. Nutzung versehen, dies alles wirkt sehr einladend. Wir kommen bestimmt mit etwas mehr Zeit und bei schönerem Wetter nochmals vorbei.

Wanderroute 732289 – powered by Wandermap

Nach dem Rundgang führte uns unser Weg durch Radebeul in Richtung Friedenburg. An dem beeindruckenden Weinberg vorbei, weiter zur ehemaligen Sektkellerei Bussard, der ersten Sektkellerei Sachsens, wanderten wir bergauf zur Sternwarte auf den Ebenbergen. Das trübe Herbstwetter verhinderte leider eine gute Fernsicht. Der folgende Abstieg durch den Weinberg zum Schloss Wackerbarth war jedoch beeindruckend. Nach einem Rundgang durch die gepflegten Anlagen des Schlosses hieß unser nächstes Ziel die Zechsteinaussicht. Vorbei an der historischen Bischofspresse und dem Hohenhaus gelangten wir bergauf zu der schön gelegenen Aussicht. Bänke laden hier zum Verweilen ein dazu gibt es Informationen zur Landschaft. Unser Weg führte uns dann durch gepflegte Siedlungsgebiete und Wald zur Spitzgrundmühle mit Teich, wo wir am schönen Rastplatz eine Pause einlegten.


Nach der Stärkung erneut leicht berauf zum Spitzberg und dem Fuchsberg. Durch Baumbewuchs war hier leider keine Aussicht möglich, jedoch fanden wir Tafeln mit Informationen zur Landschaft vor. Wir näherten uns Weinböhla. Vorbei am Schloss Lauben, dann zum Friedensturm und weiter zum König-Albert-Turm. Zu den einzelnen Bauwerken wurde auf Tafeln über die Geschichte der Bauwerke, die umgebende Landschaft, ja selbst über den Freiherrn von Drais (Erfinder der Draisine) informiert. Ein Dank den Verantwortlichen. Aufgrund des Wetters machte eine Turmbesteigung kaum Sinn.

Den Wartturm sahen wir uns diesmal nur aus einiger Entfernung an, bevor dann die Wanderung weiter zum Bahnhof nach Niederau, unserem Etappenziel fortgesetzt wurde. Hier hatten wir noch Gelegenheit zumindest einen Kaffee zu trinken, jedoch nicht im ältesten Fernbahnhofsgebäude Deutschlands, denn das ist verschlossen.

Die ca. 23 km lange Tour wurde bei teils Regenschauer von 25 Wanderfreunden absolviert. Die Fortsetzung auf den sächsischen Weinwanderweg folgt am 28.05.2011, dann übers Spaargebirge nach Meißen, Einkehr wird geplant.

Jürgen