Chemnitzer Wandersportverein e.V.

29. November 2010

Von Wilischthal in die Heimat der Weihnachtsengel

Abgelegt unter: Berichte

An dem schönen Spätherbsttag fanden sich 25 Wanderfreunde, davon neun Gäste, zu unserer Wanderung nach Grünhainichen-Borstendorf ein. Vom Bahnhof Wilischthal führte der Weg aufwärts vorbei an der Teufelsnase zur Scharfensteiner Kanzel. Das Wetter ließ an diesem Tag doch eine schöne Fernsicht zu.


Nach einem kurzen Stopp ging es kurze Zeit später linkerhand über Feld- und Wiesenwege in Richtung Hohndorf. In der Ferne grüßte uns Schloss Augustusburg. Auf dem Weg zum Pilzhübel wurden wir unweit der B 174 mit schönen Wandbildern daran erinnert, dass hier früher eine Wegzollstation war. Den höchsten Punkt unserer Tour erreichten wir auf den Pilzhübel mit fast 600 m Höhe. Der hier befindliche schöne Rastplatz lud zur Pause ein, dazu die gute Sicht über das Gebirge.

Nach einer Stärkung wanderten wir zum Ort Krumhermersdorf, dann aufwärts über die Feldgüter (ca. 547 m) zur Bornwaldschänke. Für eine Einkehr war es hier leider noch zu früh. Auf ruhigen Waldwegen wurde der Bornwald gequert, um dann kurz vor Stolzenhain nahe dem Galgenberg (545,8 m) für eine weitere Rast innezuhalten. Schließlich hatte unser Harald noch für alle Wanderfreunde einige Kekse zum Verteilen.

Vorbei an den etwas einsam gelegenen schönen Häusern des Ortes erreichten wir die idyllisch gelegene Schwarzmühle. Mehrmals hatten wir hier bereits an einer Führung teilgenommen, so dass wir dann sofort die letzten Kilometer in Richtung Grünhainichen-Borstendorf zurücklegten. Der Kirchturm war das Erste, was wir vom Ort erblickten. An diesem Nachmittag noch geöffnete Verkaufseinrichtungen aber von vier im Ort befindlichen Gaststätten lud leider keine zur Einkehr ein. Allein beim Bäcker des Ortes fanden wir Wandersleut Platz, um den Tag bei Kaffee und Kuchen oder …. ausklingen zu lassen.
Am Bahnhof hatten wir etwa 22 km zurückgelegt, ca. 400 m Anstieg bewältigt.

Mit der Flöhatalbahn fuhren wir zurück nach Chemnitz. Die Wartezeit auf den Zug war wohl für einige diesmal leider etwas lang.

Trotzdem hoffen wir auf rege Teilnahme, wenn es am 2. Advent heißt, Wanderung zum Schwarzenberger Weihnachtsmarkt. Für das leibliche Wohl dürfte dann wohl besser gesorgt sein.

Jürgen