Chemnitzer Wandersportverein e.V.

11. Dezember 2010

Adventwanderung nach Schwarzenberg

Abgelegt unter: Berichte

Einer der ältesten Weihnachtsmärkte im Erzgebirge (seit 1534), der in Schwarzenberg, war das Ziel unserer Wanderung am 2. Advent. Gegen 09.30 Uhr starteten wir am Bahnhof in Aue. Vor der Nikolaikirche in Aue rechts abbiegend, stetig bergauf überwanden wir bis zum Grünen Platz (ca. 540 m) etwa 200 Höhenmeter. Auf gut begehbaren Wald- und Forstwegen erreichten wir die Häuser am ehemaligen Gasthaus Waldhaus. Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns aufgrund der Schneeverhältnisse den gut geräumten Weg bis zum Ebertkreuz (652m) fortzusetzen und damit den Ort Lauter zu umgehen. Am Rastplatz Ebertkreuz angekommen, wurde eine erste Pause eingelegt. Später folgten wir den links abbiegenden Comunalweg zur neunstämmigen Buche in unmittelbarer Nähe des Gasthauses Zur Morgenleithe (Pollermann). Zuvor folgte noch ein kurzer Abstecher zur Conradwiese. Spätestens an der Morgenleithe waren die letzten Gaben des vorzeitigen Nikolaus und die selbstgebackenen Plätzchen unserer Wanderfreundin Uta Schwörke verzehrt. Herzlichen Dank den Beiden.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg (582 m) wurde die Stadtgrenze von Schwarzenberg erreicht. Der Wind blies uns hier stark ins Gesicht, trotzdem war von dieser Höhe eine gute Fernsicht möglich.

Den Bockauer Weg abwärts vorbei an weihnachtlich geschmückten Einfamilienhäusern wanderten wir zum Galgenberg (556 m). Von der hier befindlichen Aussicht hat man einen tollen Blick auf das Schloss und die Pfarrkirche St. Georg. Schon kurze Zeit später standen wir in der historischen Altstadt am ersten Glühweinstand. Es blieb ausreichend Zeit für einen Bummel zum Schloss, der Kirche und den zahlreichen Weihnachtsständen. Natürlich die Krauspyramide, eine der ältesten Freilandpyramiden des Erzgebirges, durfte nicht fehlen.

Auf den letzten Wegstück zum Bahnhof standen schön gestaltete Schnitzerfiguren nahe dem Totenstein, dann der Märchenumzug als Höhepunkt des Tages. Kinder von etwa drei bis sieben Jahren in bunten Kostümen gestalteten überwiegend den Festumzug.
Ewa 16 km, dabei ca. 450 Höhenmeter Anstieg wurden von leider nur 11 Teilnehmern bei schönem Winterwetter zurückgelegt.
Bleibt anzumerken: Was muss noch an Touren geboten werden, um einige Wanderfreunde mehr “hinterm Ofen vorzulocken“??

Eine schöne Advent- und Weihnachtszeit wünschen allen

Jürgen und Kerstin