Chemnitzer Wandersportverein e.V.

30. Januar 2011

Wintertour im LSG Zschopautal

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Nach Tauwetter, Regenschauern und Hochwasser war am Tag der Wanderung Sonnenschein dazu etwas Neuschnee und leichte Minusgrade.

Wanderroute 800282 – powered by Wandermap

Am Bahnhof in Frankenberg starteten 21 Wanderer zu der etwa 23 km langen Tour. Abweichend vom ursprünglichen Plan wanderten wir zuerst in Richtung Schilfteich und Fischerschänke. Hier wurden wir nicht nur von zahlreichen Schwänen, sondern auch von einem stattlichen Wildschwein, welches den Berghang vom Schloss Sachsenburg herunterkam, begrüßt. Zum Glück verschwand dieses kurz darauf wieder. So war der Weg frei zum Schlossaufstieg. Von dort wanderten wir weiter in Richtung Treppenhauer (351 m hoch) und legten im Wald eine erste Pause ein. Vorbei am schön gelegenen Freilandmuseum, dann den Ort Sachsenburg verlassend, folgten wir einen Höhenweg in Richtung ehemaliges Vorwerk Wolfsberg nach Schönborn – Dreiwerden. Uns boten sich schöne Fernsichten in Richtung Mittweida und übers Zschopautal nach Zschöppichen.


Am Besucherbergwerk Alte Hoffnung Erbstollen schilderte ein Wanderfreund seine Eindrücke von einer Besichtung dieses technischen Denkmals. Anschließend querten wir das Zschopautal, um dann sofort aufwärts in Richtung Neusorge/Zschöppichen zu wandern. Unweit des Neusorger Austritts machten wir an einem sonnigen Plätzchen Rast. Kurz danach standen wir vor dem Schloss Neusorge, der große Gebäudekomplex ist nicht zu übersehen. Auf interessant gestalteten Schautafeln erfährt man viel Wissenswertes zur wechselvollen Geschichte. Eine Führung durch die Anlagen ist möglich, wir hatten dies jedoch an dem Tag nicht eingeplant.

Für den folgenden Weg nutzen wir den im Ort Zschöppichen abzweigenden markierten Wanderweg über Wiesen in Richtung Wasserschänke Krumbach. Von uns entgegenkommenden Wandersleuten erfuhren wir, das auch der weitere Weg am Zschopauufer bis in die Nähe der Hängebrücke in Sachsenburg mit entsprechendem Schuhwerk zu meistern sei. Über die Hängebrücke Sachsenberg kehrten wir nach Frankenberg zurück. Rechtzeitig vor Abfahrt der Citybahn kamen wir am Bahnhof an.
Trotz wetterbedingter Bedenken fand hier eine schöne Wandertour ihren Abschluss. Vielleicht kehrt der eine oder andere selbst einmal in diese reizvolle Gegend zurück, zu besichtigen gibt es genug.
Jürgen