Chemnitzer Wandersportverein e.V.

10. Februar 2011

Zum 360° Panorama der Barockstadt Dresden

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Der 1. Februar begann in diesem Jahr mit einem strahlend blauen Himmel. Da die Nacht sehr kalt war und noch Schnee lag, fuhr der Zug nach Dresden durch eine herrliche Winterlandschaft.

Am Panometer in Dresden musste Margot 47 Eintrittskarten kaufen. Dann ging es erst durch die Begleitausstellung. Sie zeigt und erklärt Ansichten und Aussichten der Kursächsischen Residenzstadt im Barock. Zahlreiche originale Fragmente des barocken Dresden sind mit ausgestellt.

Das Panorama „1756 Dresden“ zeigt die Stadt am Vorabend des Siebenjährigen Krieges. Von einer 12 m hohen Plattform, die den Turm der Hofkirche imitiert, öffnet sich der Blick weit über die Dächer und Plätze der Stadt, über prächtige Palais und Kirchen, die ausgedehnten Gartenanlagen und stattlichen Bürgerhäusern entlang der Elbe, bis zur Festung Königstein am Horizont.

Man brauchte einige Sonnenauf- und -untergänge, um alles aufzunehmen.
Mit der S-Bahn ging es dann zurück zum Hauptbahnhof. Dort teilten sich die Interessen. Einige Wanderfreunde fuhren gleich zurück nach Chemnitz. Die Mehrzahl aber wollte noch etwas von Dresden im Sonnenschein sehen und so wanderten wir die Prager Straße entlang Richtung Schloss. Die vielen Kaufhäuser und Geschäfte am Wege hatten zur Folge, dass wir immer weniger wurden. Als wir dann über die Brühlsche Terrasse runter zur Frauenkirche gingen, waren wir noch ein Dutzend, die im „Kubst-Cafe-Antik“ landeten.

Zur Abfahrt des Zuges fanden sich aber alle wieder ein. Wir erlebten mal einen richtig vollen Zug, der dem Sonnenuntergang nach fuhr. Das hatte auch seine Reize. Es war ein schöner Tag.

Joachim