Chemnitzer Wandersportverein e.V.

27. April 2011

Wanderung in den Landschaftsgarten der schönen Tina

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung des CWV am 17. April 2011

Vom Bahnhof Radeberg starteten wir unsere Tour ins Seifersdorfer Tal. An der Kirche St. Laurentius vorbei lenkten wir unsere Schritte direkt zur Großen Röder. Der Flusslauf sollte heute unser Begleiter sein.

Wanderroute 914704 – powered by Wandermap

Vorbei an der Ulbrichtmühle (jetzt DRK Stützpunkt), der schön gelegenen Tobiasmühle, den Ort Lotzdorf ließen wir rechterhand liegen, wurde auf Feld- und Wiesenwegen der Ort Augustusbad erreicht. Einstmals Kurort wanderten wir vorbei am einstigen Rittergut, durch den Ort dabei die Große Röder ständig im Blickfeld bis zum Abzweig Seifersdorfer Tal. In der Nähe der Grundmühle wurde eine erste Rast eingelegt.

Auf den folgenden Kilometern waren die vor etwa einem Jahr entstandenen gewaltigen Schäden durch einen Tornado nicht zu sehen. Es wird wohl Jahre dauern, bis all die Schäden einigermaßen überwunden sind.

Trotzdem das frische Grün, dazwischen die zahlreich blühenden Buschwindröschen und natürlich die Vielzahl der Denkmäler und dazugehörenden Erläuterungen ließen die Wanderung zu einem Erlebnis werden. So waren zum Beispiel das Denkmal für die Herzogin Anna Amalia wie auch das Denkmal für den Herzog Leopold von Braunschweig nicht zu übersehen. Vorbei an der Marienmühle, der Festwiese und als Abschluss dem Amordenkmal erreichten wir die ehemalige Kunathmühle. Hier querten wir die Röder und nutzten wegen der Tornadoschäden bis in Ortnähe von Grünberg Höhenwege. Auf schmalen sich windenden Pfaden wurde anschließend der Hermsdorfer Schlosspark mit dem Schloss erreicht. Es folgte eine Runde um den See, das Schloss selbst ist nur an bestimmten Tagen zu besichtigen, das ganze bietet einen schönen Anblick. Nach einer Stärkung wurde die Wanderung über den Hermsdorfer Weg in Richtung Langebrück fortgesetzt. Interessant dabei auf den weiten Feldern ließen sich in sicherer Entfernung von uns Wandersleuten mehrere Hasen und Rehe nicht stören.


Am Bahnhof angekommen waren etwa 22 Kilometer von den 33 Wanderern, darunter 17 Gäste, zurückgelegt. Der Ort selbst liegt am Rande der Dresdner Heide. Zu dem schönen Wetter und den gepflegten Häusern im Ort fehlte uns an dem Tag nur eine Einkehr in Bahnhofsnähe.

Mit der Bahn gelangten wir über Dresden zurück nach Chemnitz. Wir hatten wieder ein Stück schönes Sachsen kennen gelernt.

Im Mai und Juni folgen die Fortsetzungen der Wanderungen auf dem sächsischen Weinwanderweg.
Jürgen und Harald