Chemnitzer Wandersportverein e.V.

28. April 2011

Osterwanderung ins Müglitztal

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Für interessierte Wanderfreunde unseres Vereins war zeitiges Aufstehen auch am Feiertag angesagt.
Vom Bahnhof Chemnitz fuhren 19 Wanderer in Richtung Dresden und dort weiter bis Heidenau-Großsedlitz. Vorbei an der Pechhütte führte unser Weg aufwärts zum Barockgarten Großsedlitz. Auf der Höhe waren schöne Blicke in Richtung Borsberg und zum Schönfelder Hochland möglich, für eine Besichtung des Landschaftsgartens gab es diesmal zu wenig Interesse.

Wanderroute 924242 – powered by Wandermap

Die Autobahn in Richtung Prag querend erreichten wir Dohna. Die Kleinstadt hat einiges an Sehenswertem zu bieten, so den Fleischerbrunnen von 1912, die historische Postmeilensäule, Napoleon weilte mit seinen Truppen im September 1813 in der Stadt, zudem das Freigut der Familie von Bora, später von den Nachfahren Martin Luthers bewohnt. Auf dem Burgberg lud eine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Nach einer Stärkung, der Osterhase hatte auch an uns Wanderer gedacht, zudem gab es Naschereien von unserem Geburtstagskind Jutta, folgten wir den Weg in Richtung Weesenstein. Anfangs auf schmalen Waldpfaden über dem Tal, später an der Müglitz entlang, wurde am Ortseingang von Weesenstein ein Halt am Flutpanorama zur Besichtigung gemacht.


Dann lag es vor uns die Perle des Müglitztals, Schloss Weesenstein mit den gepflegten Parkanlagen. Eine Besichtung des Schlosses war nicht geplant, jedoch genug Zeit für einen Rundgang im Schlosshof und durch den Park, wo wir uns unter anderem an den zahlreich blühenden Blumen erfreuen konnten.

Wir verließen nochmals das Tal und wanderten bergan in Richtung Meusegast. Vom Ziegenrücken (ca. 290 m hoch) hatten wir eine schöne Fernsicht in Richtung Sächsische Schweiz. Am folgenden idyllisch gelegenen Rastplatz mit Aussichtpunkt nahe der Kanitzhäuser wurde eine letzte Pause eingelegt. Auf Wiesen- und Waldwegen lenkten wir unsere Schritte danach in Richtung Mühlbach im Müglitztal, dem Ziel der heutigen Tour.

Unsere Osterwanderung ließen wir nach etwa 19 zurückgelegten Kilometern im Garten der Gastwirtschaft Kastanienhof nahe dem Bahnhof bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Letzte Blicke zum Blauen Haus am Hang des schönen Tals gelegen, dann hieß für heute Abschiednehmen. Mit der Müglitztalbahn fuhren wir heimwärts.

Jürgen