Chemnitzer Wandersportverein e.V.

7. Juni 2011

Weinwanderweg 3. Etappe

Abgelegt unter: Berichte

Am Bahnhof in Weinböhla begannen wir unsere Wanderung auf dem sächsischen Weinwanderweg in Richtung Meißen. Die Gemeinde im Grünen hat so Einiges zu bieten. Zum Beispiel den schön gestalteten Bereich um die Stadtkirche mit dem Dorfteich, dazu unter anderem drei Türme, der König-Albert-Turm begrüßte uns schon von weitem.

Unser erstes Ziel hieß der Wartturm mit dem Ratsweinberg. Etwa 200 m hoch gelegen ist vom Wartturm (Ruine) ein schöner Ausblick über die Stadt und das Elbtal möglich. Dazu findet man Informationen zum Weinbau und die Historie von Weinböhla.

Wanderroute 1006533 – powered by Wandermap

Weiter folgten wir den Weg in Richtung Gellertberg. Auch hier schöne Ausblicke in Richtung Oberau und Niederau, die im Jahr 1955 im Nationalen Aufbauwerk geschaffene Freilichtbühne auf dem Berg wirkte gepflegt. Wenig später begrüßte uns unter anderem der „Talwächter“ im Gelände der historischen und schön gelegenen Gaststätte Buschmühle. Für eine Einkehr war es hier jedoch noch zu früh. Nach weiteren Kilometern erreichten wir Oberau und legten im schön gestalteten Park des Wasserschlosses Oberau unsere Mittagspause ein. Während das Schloss noch auf Investoren hofft, hat der Heimatverein des Ortes bereits einige historische Nebengebäude toll saniert.


Nach der Stärkung durchwanderten wir Niederau und sahen schon bald das Spaargebirge deutlich vor uns liegen. Einige Wanderfreunde hatten sich freilich unter einem Gebirge etwas anderes, wohl mächtigeres vorgestellt.

Historische Weingüter, dazu bunt blühende Gärten und prächtige Wohnanlagen, den Rundweg durchs Spaargebirge nutzend gelangten wir von Sörnewitz aus auf schmalen Weg aufwärts zur Boselspitze. Etwa 90 m über den Elbtal hat man vor hier oben einen tollen Blick in Richtung Dresden und die Sächsische Schweiz. Der Boselgarten lädt zudem nicht nur die Weinliebhaber zur Besichtigung ein.

Nach einer Pause nahmen wir die letzten Kilometer in Richtung Meißen unter die Füße. Vorbei am Schwalbennetz und der alten deutschen Bosel folgten wir den Weg, um von der Juchhöh (Aussichtpunkt auf der Karlshöhe mit Blick auf Meißen und linkselbische Täler) nochmals die Schönheit der Landschaft genießen zu können.

Das schöne Wetter dazu eine Vielzahl von Weinbergen mit Informationstafeln und Wissenswerten, es wurde Zeit für ein Gläschen.

Im Bauernhäusl, einem Gasthaus mit historischer Weinstube kehrten die 38 Wanderfreunde ein. Schnell hatte ein jeder das Gewünschte auf dem Tisch, dem Wirt sei dafür gedankt.

Das historische Meißen mit der Albrechtsburg ständig im Blick, ereichten wir auf dem Elbeweg nach ca. 23 km den Bahnhof, von wo uns die Deutsche Bahn zurück nach Chemnitz brachte.

Bis demnächst in Meißen zur vierten Etappe nach Diesbar-Seußlitz.
Jürgen