Chemnitzer Wandersportverein e.V.

31. Juli 2011

Durch den Röthenbacher Wald zur Saidenbachtalsperre

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Ein kühler aber trockener Sommertag, für unsere Wanderung (ca. 50 % Anteil offenes freies Gelände) gerade richtig. Vom Haltepunkt Floßmühle ein kurzes Stück den Flöhatalweg folgend dann hieß es für die 27 Wanderer, darunter 14 Gäste, bergauf, und das Flöhatal verlassen. Auf der Höhe angekommen grüßte in der Ferne Augustusburg, dann führte uns der Weg in den Röthenbacher Wald. Ein erster Halt am Wettinplatz, wo ein Gedenkstein an die 800 Jahrfeier des Hauses Wettin im Jahre 1889 erinnert. Nach der Rast in der Nähe des Zweisteines wanderten wir den Wald querend in Richtung Lippersdorf weiter. Unser Weg führte uns um und durch das lang gestreckte Bauerndorf, so unter anderem vorbei an der Oelmühle Lippersdorf (technisches Denkmal). Von den umliegenden Höhen (ca. 550 m) waren schöne Ausblicke möglich so zum Keilberg, den Fichtelberg aber auch der Schwartenberg war sichtbar.

Etwa in Höhe der Pestsäule tauchte für uns erstmals sichtbar zwischen Bäumen die im Tal liegende Saidenbachtalsperre auf. Kurze Zeit später im Ort Reifland angekommen, wanderten wir dann am Wanderparkplatz vorbei zur Staumauer. Die Talsperre von 1929 bis 1933 im Auftrag der Stadt Chemnitz erbaut, liefert Trinkwasser für unsere Stadt. Dies und mehr Wissenswertes vermitteln die zahlreichen Informationstafeln.

Die Staumauer querend folgten wir später den Oelmühlenweg abwärts zurück ins Flöhatal. Nach Ankunft in Lengefeld-Rauenstein blieb genug Zeit für einen kurzen Abstecher zur Perle des Flöhatales, der Burg Rauenstein. Einige nutzten die verbleibende Zeit auch zu einer Einkehr.

Etwa 23 km waren zurückgelegt. Mit der Flöhatalbahn fuhren wir zurück nach Chemnitz.

Bis zum nächsten Mal
Jürgen