Chemnitzer Wandersportverein e.V.

21. September 2011

Über den Katzenstein zum Blauen Stein

Abgelegt unter: Berichte

Am Anfang unserer Wanderung stand die Fahrt mit der Flöhatalbahn einschließlich des Umstieges in Pockau-Lengefeld zur Weiterfahrt nach Zöblitz (Bahnstrecke bis Marienberg, verkehrt jedoch nur am Wochenende).
Ab Zöblitz folgten wir den Talweg entlang der schwarzen Pockau, um später über den Weintraubenweg aufwärts zum Katzenstein zu gelangen. Auf dem Aussichtsfelsen (696 m hoch) wurde eine erste Rast eingelegt. Wir waren hier nicht die einzigen Wanderer an diesem Tag. Anschließend wanderten wir entlang dem grünen Graben (technisches Denkmal) in Richtung Kühnheide. Dann die Überraschung für alle; an sonniger Stelle, umgeben von Wiesen und Felsen unter einer prächtigen Eberesche empfing uns der “Kaffeemann“. Das Angebot, insbesondere an kühlen Säften, aber auch Kaffee … nutzten so manche Wanderer.


Dankend verabschiedeten wir uns und verließen den grünen Graben, querten über den Wildsberg (775 m) das große Waldgebiet, um ins Tal der roten Pockau zu gelangen. Von Rätzens-Brettmühle aus folgten wir nun den Talweg in Richtung Pobershau. Der abwechslungsreiche schöne Weg ließ immer wieder Blicke in und über den Ort Pobershau und dessen weitere Umgebung zu. Unter Nutzung des Pobershauer Rundwanderweges gelangten wir so zum Aussichtsfelsen Blauer Stein (648 m), wo zahlreiche Bänke zum Verweilen einladen. Das „Alpendorf“ des Erzgebirges zeigte sich uns nochmals von seiner ganzen Schönheit. An die einst hier rege Bergbautätigkeit wird heute noch an so mancher Stelle erinnert.

Wald und ruhige Wohnlagen wechselten auf dem weiteren Weg einander ab, bevor wir dann die rote Pockau querend einen letzten Anstieg bewältigen. Auf Waldwegen über den Netzschuppenweg kehrten wir zum Bahnhof Zöblitz zurück.

Von den 24 Wanderern wurden bei sonnigem Wetter etwa 22 km in einer der wohl schönsten Landschaften des Erzgebirges zurückgelegt. Nach kurzer Wartezeit brachte uns die Flöhatalbahn zurück nach Chemnitz.

Bis zum 15. Oktober, dann auf dem Weinwanderweg.
Euer Jürgen