Chemnitzer Wandersportverein e.V.

26. Oktober 2011

Durch Wachwitz zu den Trachenbergen

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung des CWV am 15. Oktober 2011

Am Ausgangpunkt unserer sechsten und letzten Etappe auf dem Sächsischen Weinwanderweg am Rathaus in Pillnitz hatten wir bereits etwa sechs Kilometer zurückgelegt. Die frostigen Temperaturen am Morgen waren Anlass vom Bahnhof Niedersedlitz zur Fähre nach Kleinzschachwitz zu laufen und nicht auf den Bus zu warten.

Wanderroute 1304011 – powered by Wandermap


Der Wandermarkierung (Weintraube) folgend, verließen wir nach einem Rundgang durch den Schlosspark den Ort Pillnitz. Vorbei am Weberhaus und am Keppschloss stiegen wir zum Zuckerhut (220 m hoch) empor, um hier bei schöner Aussicht eine erste Pause einzulegen. Zurück zum Keppgrund und diesen verlassend, folgten wir dem Hostewitzer Königsweg. Vorbei an einstigen Rittergütern, an alten schön sanierten Villen und alten Winzerhäusern dabei immer leicht bergauf und bergab, ereichten wir den Königlichen Weinberg in Wachwitz. Den Abstecher zur Himmelsleiter mit Aufstieg (Aussicht) wollte heute keiner erwandern. Dafür machten wir durch den Rhododendrongarten eine Runde. Der nahe gelegene Schlosskomplex befindet sich zurzeit in Sanierung.

Endlich der Ortsteil Loschwitz war erreicht. Ein kurzer Blick zur Villa „Fallnichtein“ dann auf dem Veilchenweg bergab zum Körnerplatz, wo im nahe gelegenen Körnergarten eine Einkehr geplant war. Im Gastgarten der Blick zur Elbe und dem Blauen Wunder dazu Sonnenschein und eine schnelle Bedienung.
Innerhalb einer Stunde waren die 44 Wanderfreunde frisch gestärkt, ob durch Wein oder, Kaffee und Kuchen oder ein Mittagessen, das Angebot war vielseitig.


Bei herrlichem Sonnenschein vorbei am Körnerhaus, den drei Elbschlössern und dem alten Wasserwerk wanderten wir auf dem Körnerweg in Richtung Neustadt.
Viele sahen sie wohl zum ersten Mal aus unmittelbarer Nähe, die vor der Vollendung stehende Waldschlösschenbrücke. Am Diakonissenweg verließen wir den Weinwanderweg und zogen es vor, weiter auf dem Elbeweg, später über die Carolabrücke und den Altmarkt den Dresdner Hauptbahnhof direkt anzulaufen.

Den Lückenschluss unserer Weinwanderungen die Wegstrecke quer durch die Dresdner Neustadt nach Dresden Trachau, wo wir einst begonnen hatten, ersparten wir uns.

Am Ende der Tour waren etwa 26 km zurückgelegt. Wir hatten auch diesmal tolles Wetter, dazu die Gelegenheit nicht nur den sächsischen Wein zu probieren.

Die nächste Wochenendwanderung führt uns am 12.11. nach Burgstädt.

Jürgen und Harald

Fotos und Karte: Prof. Meyer