Chemnitzer Wandersportverein e.V.

27. März 2012

Durchs Flöhatal zum wandernden Berg

Abgelegt unter: Berichte

Temperaturen von fast 20 Grad dazu Sonnenschein lockten 37 Wanderfreunde zur Wochenendwanderung am 17. März.
Vom Bahnhof Grünhainichen-Borstendorf dem Flöhatalweg folgend an der Rochhaus-, der Priems- und der Schlossmühle vorbei weiter zur Gaststätte Höllmühle und durch die Lohe wurde der Ort Hohenfichte erreicht.

Wanderroute 1462641 – powered by Wandermap

Die überdachte Holzbrücke (Denkmal) rechterhand, dann an der Kirche vorbei bogen wir etwa 250 m nach dem Ortsende in den Fabrikweg ein, der uns nach Augustusburg führte. Der Weg anfangs durch Wald führend, wird wohl heute eher wenig genutzt. Jedoch sobald der Wald verlassen wird, sind die Ausblicke (höchste Stelle des Weges ca. 427 m) zu Stadt und Schloss Augustusburg beeindruckend.


Wir ließen Kirche und Schloss links liegen und wanderten zum Galgenberg (447 m). Einst Richtstätte der Stadt Augustusburg, heute befindet sich hier ein schöner Rastplatz. Die Aussicht vom Plateau ist jedoch durch starken Bewuchs eingeschränkt. Jedoch wird vor dem Rastplatz auf den „Drei Berge Blick“ hingewiesen.

Nach der verdienten Pause weiter durchs Büttnerloch, dort rechts in Richtung Grünberg um dann abwärts, vorbei am Anton Günther Stein in der Nähe der Könneritzquelle den Rundweg Flöha zu erreichen.

Ihm folgten wir zu den oberen und unteren Kalkhöhlen. Nach einem Halt weiter den gut ausgeschilderten Weg zum wandernden Berg (Rutzsch, Höhe ca. 360 m). An der Schutzhütte kann man Näheres zur Landschaft und der Herkunft des Namens erfahren. Auf schmalen Pfaden wurde durch den etwas versteckt liegenden Hutschentunnel die Bahnlinie Chemnitz – Dresden unterquert. Erneut an der Flöha entlang, dann durch Kleingärten gelangten wir zum Tagesziel dem Bahnhof in Flöha.

Etwa 22 km waren bei bestem Wanderwetter zurückgelegt dabei ein schönes Stück Landschaft in nächster Umbebung neu oder wieder entdeckt.

Bis bald.
Euer Jürgen