Chemnitzer Wandersportverein e.V.

30. Mai 2012

Durch den Trebnitzgrund zur Sachsenhöhe

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Für die Müglitztaltour am 19. Mai hatten wir uns den Trebnitzgrund ausgesucht. Vom Bahnhof in Oberschlottwitz wanderten wir bei schönstem Wanderwetter ca. 9 km an dem Flusstal entlang zuletzt dem Liebenauer Bach folgend.

Wanderroute 1594604 – powered by Wandermap

Auf Tafeln wurde an die einst hier vorhandenen Mühlen erinnert, heute befinden sich dort teils Neubauten mit unterschiedlicher Nutzung. Doch auch über die Besonderheiten der Landschaft wird man ausreichend informiert. In Höhe des Museumsbauerhofes im Ort Liebenau hieß es dann bergan über den Schulhübel (Höhe 608 m) nach Lauenstein.
Zuvor hatten wir am Waldrand umgeben von herrlicher Wiesenlandschaft eine erste Rast eingelegt.

Beim Anstieg auf dem Schulhübel wurde unter anderem auch der Blick zum Geisingberg (Höhe 823,5 m) frei. Schon bald sahen wir jedoch das Städtchen Lauenstein, allem voran den Kirchturm,vor uns liegen. Die Müglitz querend stiegen wir zum Marktplaz empor. Die Stadt Lauenstein hat einiges zu bieten wie den Falknerbrunnen, das Schloss mit dem Schlossgarten und die Burgruine. Es blieb ausreichend Zeit, um sich einiges anzusehen und zum Kaffeetrinken in einer der am Markt gelegenen Gasthäuser. Nach der Stärkung hieß es abwärts zum Bahnhof, dort jedoch führte unser Weg nochmals aufwärts mit dem Ziel Sachsenhöhe. Der etwa 632 m hohe bewaldete Berg war bald erreicht. Unser Tagesziel den Ort Bärenstein mit der Kirche und dem Schloss konnten wir dabei in einiger Entfernung schon sehen. Von dem um die Kuppe herumführenden Weg waren teils schöne Blicke in die weitere Umgebung möglich.

Eine letzte Trinkpause an der Schutzhütte, dann folgten wir dem Weg abwärts zu unserem Tagesziel. Auch hier in Bärenstein gepflegte Häuser, am Markt eine imposante Postdistanzsäule dazu Tafeln mit Informationen zur Ortsgeschichte. Der am Ortsende im Müglitztal liegende Bahnhof Bärenstein wurde nach ca. 20 km Wanderung von den 44 Wanderfreunden erreicht. Das Bahnhofsgebäude präsentierte sich im sanierten Zustand. Eine schöne Wanderung auf sehr gut markierten Wegen fand hier ihren Abschluss.

Einzig die Fahrt im völlig überfüllten IRE von Dresden nach Chemnitz war mehr als anstrengend.

Bis demnächst.
Euer Jürgen