Chemnitzer Wandersportverein e.V.

31. Juli 2012

Entlang der Wilden Weißeritz zur Streichholzbrücke

Abgelegt unter: Berichte

Vom ehemaligen Bergbauort Edle Krone wanderten wir den selten begangenen anfangs etwas steil ansteigenden Weg über den Ochsenberg (386 m hoch, schöne Sicht ins Umland) nach Dorfhain. Bald tauchten der im Tal liegende Ort vor uns auf. Hier folgten wir den Poetenweg unter anderem vorbei an der Barthmühle bis zur Winkelmühle. Nach einer ersten Pause nahmen wir das wohl schönste Stück des Weges entlang der Wilden Weißeritz unter die Füße. Den Bergbaulehrpfad, schön angelegt mit Hinweisen zur Historie, vorbei am Besucherbergwerk Aurora Erbstolln bis zur Hosenmühle.

Aufwärts am Damwildgehege vorbei tauchte später vor uns der Ort Klingenberg auf. Hervorzuheben neben der Kirche die sanierte Vordermühle jetzt als Wohnanlage genutzt. Den direkten Weg zur Talsperre verließen wir erneut und folgten der alten Straße aufwärts nach Obercunnersdorf. In Höhe der alten Linde (Naturdenkmal) bogen wir in den Buttersteig ein und hatten hier erneut eine schöne Fernsicht (Höhe ca. 470 m).


An der sanierten Klingenberger Talsperre (erbaut 1908 bis 1914) angekommen, folgten wir den ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Gaststätte Waldschänke (schöne Sicht von der Terrasse auf die Talsperre) wo Zeit für eine Kaffeepause war. Den ca. 12 km langen Rundweg um die Talsperre hatten wir nur ein kleines Stück genutzt. Weil der Weg über die Staumauer aufgrund von Bauarbeiten noch gesperrt war, nutzten wir den Poelzig Rundweg. Die Wilde Weißeritz im Tal querend, dann auf Waldwegen zur Streichholzbrücke. Das technische Denkmal erinnert an den einstigen Bau der Talsperre Klingenberg. Dem langen Grund entlang, später aufwärts zur Siedlung Neuklingenberg (ca. 460 m hoch gelegen). An der Schutzhütte war für die 36 teilnehmenden Wanderer nochmals Gelegenheit die gute Aussicht zu genießen, um dann die letzten Kilometer in Richtung Bahnhof Klingenberg zu wandern.

Etwa 23 km waren bei idealem Wanderwetter zurückgelegt. Leider blieb diesmal etwas zu viel Wartezeit bis zur Heimfahrt. Doch das neu gestaltete Bahnhofsgelände bot genügend diesmal sonnige Sitzplätze.

Bis zur Wanderung am 18.09.2012 dann in die Sächsische Schweiz.

Euer Jürgen