Chemnitzer Wandersportverein e.V.

27. Oktober 2012

Auf Kammwegen zur Morgensternhöhe

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Die 28 Wanderfreunde, darunter 10 Gäste wurden von Sonnenschein und angenehmen Temperaturen beim Start zu unserer Wandertour am Hp. Nennigmühle im Flöhatal empfangen. Gleich zu Beginn der Anstieg von ca. 400 Hm auf etwa 684 Hm vorbei am Ort Sorgau zur Annahöhe. Vorbei an der schönen Schutzhütte am Kirchweg folgten wir den Kammweg, rechterhand die Ortschaft Ansprung, dahinter die Höhen des Erzgebirges.

Nach Querung der Silberstraße führte unser Weg vorbei an einem Tiergehege durch Wald in Richtung Burgruine Liebenstein. Die Schutzhütte in unmittelbarer Nähe hatten wir uns als Mittagsrast ausgesucht. Bei der Ankunft mussten wir jedoch feststellen, dass diese Idee auch andere Wanderfreunde hatten. Ein Rastplatz fand sich trotzdem. Nach der Stärkung den unteren Hangweg nutzend, wurde bald das schön gelegene Ferienobjekt Hüttstattmühle sichtbar. Kurz darauf der Abzweig zum Vogeltoffelfelsen. Zuvor jedoch sicherten sich einige Wanderfreunde mit reichlichen Pilzfunden das spätere Abendbrot.

Am Aussichtsfelsen folgte ein kurzer Halt, Blicke übers Schwarzwassertal, dann setzten wir unsere Tour zur nahen Morgensternhöhe fort. Vom ca. 711 m hoch gelegenen Panoramaweg bot sich uns eine schöne Rundumsicht. Neben der Augustusburg grüßte unter anderem in unmittelbarer Nähe die Stadt Zöblitz, unser nächstes Ziel. Vorher jedoch luden Bänke zum Verweilen ein, auf Tafeln erfährt man näheres zur Landschaft und dem Ursprung des Namens der Höhe.

Ein kurzer Halt am Markt und der Stadtkirche, hier wurde gerade das Erntedankfest vorbereitet. Dann wurde die Stadt in Richtung Vorwerk verlassen. Anfangs durch offenes Gelände später durch Wald, auf leicht auf und abführenden wegen folgten die letzten Kilometer zum Tagesziel nach Pockau. In der Nähe der historischen Ölmühle nutzen wir die verbleibende Zeit bis zur Zugabfahrt für eine kurze Einkehr im Gasthaus Berghof. Auch ohne Voranmeldung wurden wir schnell und gut bedient.

Nach ca. 27 zurückgelegten Kilometern war die Heimfahrt mit der Flöhatalbahn ein schöner Tagesabschluss.
Bis bald, dann heißt das Wanderziel Stolpen.

Jürgen