Chemnitzer Wandersportverein e.V.

18. Februar 2013

Wie sich doch alles verändert

Abgelegt unter: Berichte

Tour am 12.02.2013
(Inhalt des Sächsischen Wanderkalenders 2013)

10.00 Uhr – Treffzeit an der Busendstelle Linie 21 in Chemnitz-Ebersdorf. Der Andrang war groß! Das Wetter zeigte sich zum Wandern angenehm, nur war ein eisiger Wind abzuwehren. 60 Wanderwillige, davon 49 Frauen, nahmen die Tour auf.

Durch den „Schnellen Markt“ erreichten wir das Gelände der ehemaligen König-Albert-Kaserne. Am letzten Gebäude waren deutlich alt und neu zu erkennen. Moderner Wohnraum entstand und entsteht. Wir haben uns die Neugestaltung angesehen und waren beeindruckt. Auf dem Adalbert-Stifter-Weg kamen wir vorbei an der Einrichtung der Zentralen Ausländerbehörde. Wir durchwanderten Kleingartenanlagen und überquerten auf einer Brücke die älteste Chemnitzer Eisenbahnlinie nach Riesa, die 1852 in Betrieb genommen wurde.

Wir wanderten weiter in nördlicher Richtung hinunter in das Glösbachtal. Auf der Gegenseite oberhalb hatten wir einen guten Blick zum Eigenheimneubaugebiet an der Walter-Meusel-Straße. Nach einer Pause im Tal laufen wir etwas parallel zum Glösbach weiter. Wir kommen an den Himmelschlüsselchenwiesen vorbei – jetzt verschneite Flächen. Wir nähern uns dem Bahndamm, an dem wir in östlicher Richtung weiterwandern. Auf den Untergrund müssen wir besonders achten, Eisglätte ist durch den Frost aufgetreten.

Auf dem Chemnitzer Rundwanderweg laufen wir ein Stück nach Norden, um dann nach rechts den „Kohlungsbach“ zu überwinden und durch die Siedlung „Kohlung“ zu wandern. Nach Überquerung der Slevogtstraße bleiben wir vor dem Gelände des Seniorenbetreuungszentrums kurz stehen, um ein paar Erläuterungen zu geben. Wir durchqueren den Glösaer Wald und erreichen auf einem Pfad den Durchgang im Damm der Bahnlinie. So kommen wir zum „NSD Indianerteich“.

Von einer Pause sehen wir ab, da der Wind frostig über uns herfiel. So laufen wir hinauf zur landwirtschaftlichen Straße, die nach rechts zum Stiftsweg führt. Ebersdorf und Glösa haben in ihrer Umgebung zahlreiche „NSG und FND“ zu bieten. Interessant ist, diese über das ganze Jahr hin zu verfolgen. Viele Tiere und Pflanzen können dann in Augenschein genommen werden.


Über den Stiftsweg erreichen wir den Gehweg auf der Max-Saupe-Straße. Auf diesem wandern wir zurück zum Ausgangspunkt unserer heutigen 11 km langen Tour. Ein Bus stand schon zur Abfahrt bereit. Alle Beteiligten stiegen in den warmen Bus, um kurz darauf den Heimweg anzutreten. So ging eine interessante Tour – erfreulicherweise ohne Vorkommnisse – zuende.

Mit herzlichen Grüßen verbleiben bis zum nächsten Wandertag
Eure Margot und Harald.