Chemnitzer Wandersportverein e.V.

31. März 2013

Wanderung am 16.03.2013

Abgelegt unter: Berichte

Strahlender Sonneschein, Temperaturen um Null Grad, dazu hatte es an den Vortagen erneut geschneit. Für unsere Wanderung um Oederan eigentlich gute Bedingungen. Doch die weiße Pracht verbunden mit glatten Wegen hatte wohl einige Wanderlustige bewogen, diesmal lieber zu Hause zu bleiben oder aber nochmals mit Schiern unterwegs zu sein.

So starteten wir am Bahnhof Oederan, zuerst ein kurzer Rundgang durch die Stadt über den Markt, den Kirchplatz weiter zur Unterstadt folgten wir den Minna-Planer-Weg in Richtung Stadtwald. Minna Planer, geboren in Oederan, war übrigens die erste Ehefrau Richard Wagners.

Wanderroute 2015698 – powered by Wandermap

In Höhe des Gedenksteins für Franz Schubert folgten wir linkerhand den abzweigenden Borntalweg (gelbe Markierung) in Richtung Memmendorf. Nach Querung der B173 kurz vor dem Ortseingang wanderten wir am vereisten Fledermausteich vorbei, um dann in den Kirchweg einzubiegen. Dieser führte hinter den Gehöften und Wohngrundstücken entlang bis zum Ortsende. Wegweiser geben dann die weitere Richtung nach Frankenstein an. Die weithin sichtbare Kirche und den Ort Frankenstein ließen wir links liegen und schwenken rechts aufwärts zum Ort Kirchbach.

Spätestens nach erneuter Querung der B173 konnte der weitere Weg vorbeiführend am Huthaus teilweise nur erahnt werden. Stapfen war angesagt. Im idyllisch gelegenen Kirchbach legten wir dann unsere verdiente Mittagspause ein.

In der Ortsmitte wurde der beschilderte Wanderweg nach Oederan vorerst verlassen, um aufwärts den Ranisberg (518,2 m hoch) zu umrunden. Auf sehr gut beräumten Nebenstraßen, kaum Fahrverkehr, war die einzige Abwechslung eine größere Gruppe Rehe, die sich auf den weiten verschneiten Feldern aufhielt. Ansonsten bietet sich auf dem Weg ein schöner Rundblick.

Für die Jahreszeit und unter Beachtung der Wegverhältnisse führten wir die Tour mit dem Schwenk um den Ranisberg so durch. Jedoch ist diese Runde aufgrund des großen Straßenanteils sonst eher unattraktiv.


Letztlich kehrten wir zum eigentlichen Wanderweg nach Oederan zurück. In Höhe der Friedenseiche bogen wir erneut in den blau markierten Wanderweg ein. Vorbei an der Schutzhütte am Waldrand schloss sich in Höhe des Franz Schubert Steines unsere Runde. Bis zum Nahe gelegenen Bahnhof war es nicht mehr weit. Immerhin waren es ca. 23 km, die von den 18 Teilnehmern zurückgelegt wurden.

Zur nächsten Tour haben wir hoffentlich tatsächlich Frühlingswetter. Bis dahin

Eurer Jürgen