Chemnitzer Wandersportverein e.V.

20. Mai 2013

Eine Runde um die Uhrenstadt Glashütte

Abgelegt unter: Berichte

Am Bahnhof in Oberschlottwitz starteten 19 Wanderfreunde, zu der wegen des häufigen auf und ab als anstrengend beschriebene Wanderung um Glashütte.

Die Müglitz überquerend nutzten wir den böhmischen Steig bis zur Ortschaft Neudörfel (400 m). Hier bogen wir mit blauer Markierung in Richtung Glashütte ab. Die Ortschaft Rückenhain durchquerend erreichten wir nach ca. 3,5 km die Brückenmühle (300 m) bei Glashütte.
Hier bogen wir in den Rundwanderweg (Markierung überwiegend gelber Punkt) ab und machten am Aussichtspunkt Pilz einen ersten Halt. Unter uns der Tunnel der Müglitztalbahn, gegenüber der Ochsenkopf, im Tal Glashütte. Weiter ansteigend auf schmalen Pfaden wurde die Bastei (380 m) erreicht. Von der Aussichtkanzel war eine schöne Sicht ins Tal auf die Stadt Glashütte möglich.

Weiter wanderten wir vorbei am Naturdenkmal, der Cunnersdorfer Linde (Aussicht zum Geisingberg) zur Kalkhöhe, einem schönen Aussichtpunkt in 500 m Höhe mit Sicht bis ins
Elbtal und zu den Tafelbergen in der Sächsischen Schweiz. Nach einer ausgiebigen Rast wurde das etwas versteckt liegende Wittichkreuz angesteuert.

An einem Ortseingang von Glashütte vorbei wanderten wir auf- und später erneut abwärts ins Prießnitztal. Das Tal querend dann ansteigend wurde über den Eselssteig einschließlich einer Umgehung wegen Wegsperrung die Schüllermühle (heute als Wohngebäude genutzt) im Müglitztal erreicht.
An der gegenüberliegenden Talseite aufwärts dann durch Waldgebiet gelangten wir zur Kohlsteigsiedlung.


In anbetracht der verbleibenden Zeit endete unsere Runde bereits hier. Wir wollten noch etwas von der Stadt Glashütte sehen. Zahlreiche Fabrikgebäude, das Uhrenmuseum, die Stadtkirche mit Bergmannaltar, der Ferdinand Adolph Lange Platz, Postdistanzsäule, es gibt doch einiges zu entdecken.

Mit einer kurzen Einkehr endete unsere Rundwanderung um Glashütte.
Wir hatten ca. 18 km zurückgelegt etwa 700 m Anstieg und Abstieg bewältigt.
Mit der Bahn kehrten wir nach Chemnitz zurück. Sicher war dies nicht unsere letzte Wanderung im schönen Müglitztal.

Euer Jürgen