Chemnitzer Wandersportverein e.V.

25. Juli 2013

Eine Runde um die Talsperre Cranzahl

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung am 13. Juli 2013

Trotz Schienersatzverkehr, geänderte Treffzeit und –ort, immerhin 43 Wanderfreunde fanden sich am Bahnhof Cranzahl zur Wandertour ein.

Wanderroute 2230267 – powered by Wandermap

Bei schönem Wetter folgte gleich zu Beginn der erste Anstieg in Richtung Talsperre. Die Talsperre Cranzahl erbaut in den Jahren 1949 bis 1951 dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Annaberg und der umliegenden Gemeinden. Über die Sperrmauer, dann rechts folgten wir der gelben Markierung, um später ansteigend zum unteren Rundweg zu gelangen und dann den Steilaufstieg zum Berg Bärenstein (Höhe 898 m) nutzend. Am Goldkämmerchen wurde die erste Pause eingelegt. An den schönen Aussichten zum Erzgebirgskamm und nach Tschechien konnten wir uns beim anschließenden oberen Rundweg erfreuen.
Abwärts am Parkplatz vorbei wanderten wir am Waldrand entlang dem Ort Bärenstein im Blick bis in Höhe Sportplatz. Von hier hieße es erneut bergauf zum Feuerturm (Höhe 844 m). An der schönen Schutzhütte ein kurzer Halt und der Hinweis, das einst ein Turm in der Nähe stand, der bei Waldbrandgefahr besetzt wurde.


Den Revidierweg nutzend legten wir am Waldrand (Bärensteiner Bank) die Mittagspause ein. Vor uns der Ort Neudorf im Tal, gegenüber der Höhenzug mit Siebensäure und Firstenweg. Nach der Stärkung nutzen wir den Rundweg (gelbe Markierung, teils erneuerungsbedürftig) um Neudorf mit den Stationen Information mit schön gestaltetem Vorplatz, Pfarrweg, Gründelschutzhütte, Reichelbrunnen, dann Wiesenweg in Richtung Haltepunkt Unterneudorf zu umwandern. Obwohl wir schon einige Höhenmeter hinter uns hatten, entschlossen wir uns den Anstieg zum Habichtsberg (797m) anstatt den Bimmelbahnweg, in Angriff zu nehmen. An der Höhe angekommen, kehrten wir auf bequemen Wegen nach Cranzahl zurück. Den Abstecher zur Schutzhütte vermieden wir, hatten dabei die Abfahrtszeit des Zuges Richtung Chemnitz im Blick. Es blieb jedoch noch etwas Zeit für den Gang zum Eiskaffee bzw. für ein Getränk im Ladengeschäft am Bahnhof.

Wir hatten etwa 22 km zurückgelegt, waren teils etwas abseits der bekannten Wanderwege unterwegs. Vielleicht findet der eine oder andere Gelegenheit einmal privat zurückzukehren. Zu sehen gibt es genug so beispielsweise das Suppenmuseum, die Likör- oder Räucherkerzenherstellung in Neudorf.

Euer Jürgen