Chemnitzer Wandersportverein e.V.

11. September 2013

Auf historischen Wegen nach Lohmen

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung des CWV am 24.08.2013

Aufgrund von Störungen an den Schienenwegen in Richtung Dresden begann unsere Tour mit zweistündiger Verspätung.

Bis zur Ortsmitte in Pillnitz wählten wir deshalb in Abänderung der vorgesehenen Route den kürzeren Weg vom S-Bahnhof Niedersedlitz aus. Von hier wollten wir den Wegen der einstigen Reisenden folgen.

Durch den Friedrichsgrund, benannt nach dem Kurfürst Friedrich August III von Sachsen, der hier oft weilte, wanderten wir zur historischen Meixmühle. Von dort weiter aufwärts zum Borsberg (355Hm), wo eine erste Pause eingelegt wurde. Die einst vorhandene Aussicht vom Berg in Richtung Sächsische Schweiz ist heute leider nicht mehr möglich. Dafür wurde das Gebäude der einstigen Bergwirtschaft Borsberg komplett saniert ebenso die Triangulierungssäule.



Durch den Ort Zaschendorf setzten wir unsere Wanderung auf der Hochlandstraße fort, wo sich uns am Ende des Dorfes doch noch der Blick zu den Bergen der Sächsischen Schweiz und ins Osterzgebirge bot. Auf Feld- und Waldwegen dabei leicht abwärts wurde der Ort Graupa erreicht.

Ein Abstecher zum Jagdschloss, jetzt komplett saniert und als Wagnermuseum neu eröffnet, war ein muss. Im schönen Parkgelände machten wir eine zweite Rast.

Den Ort verlassend, vorbei an der Grundmühle gelangten wir in den Liebethaler Grund, wo der Meister in Form des größten Wagner-Denkmal Deutschlands zu sehen ist. Seine einstige Einkehrstätte, die Lochmühle, ist heute leider dem Verfall preisgegeben.

In Höhe der Daubemühle verließen wir den Grund und lenkten unsere Schritte in Richtung Schloss Lohmen.

Am nahegelegenen Bahnhof in Lohmen beendeten wir unsere Wanderung.
Die 30 Wanderfreunde hatten ca. 21 km zurückgelegt.

Als Anregung zur Tour diente unter anderem das Buch „Malerweg-Wanderführer“ von M. Schober und P. Rölke.

Bis bald, dann in Lohmen beginnend.
Jürgen