Chemnitzer Wandersportverein e.V.

16. Dezember 2013

Links und rechts der Zwickauer Mulde

Abgelegt unter: Berichte

Tour am 16.11.2013

Wir Wanderer hatten wieder einmal Glück mit dem Wetter. Herbstliche Trübe verhinderte eine bessere Fernsicht.

Ab Narsdorf wanderten wir in einer Gruppe von 23 Beteiligten. 11 von ihnen beehrten den CWV als Gastwanderer. Wie fast immer überwog das schönere Geschlecht. Festen Schrittes zogen wir los. Fast zu schnell kamen wir voran. Wir durchwanderten gefällige Herbstlandschaft aber bei trockenen Bedingungen. Von Corba aus hatten wir Blick zurück nach Wechselburg und den Rochlitzer Berg. Auch sahen wir bereits die Kirche des Ortes Göhren. Dahin sollte unsere Tour hinführen. Nach einer ersten Rast wanderten wir weiter auf den Ort zu, die Bahnlinie Leipzig – Chemnitz überquerend. Abwärts verlief unser Weg mit Blick auf das große Göhrener Bahnviadukt. Wir erreichten die Brücke über die Zwickauer Mulde.

Danach folgten wir – rechts abbiegend – dem Wanderweg entlang der Mulde bis Lunzenau. An der Stelle des früheren Texturseidenwerkes hielten wir inne und betrachteten die neugestaltete Fläche mit mehreren „Kunstwerken“. Wir kamen am kleinen „Hotel Prellbock“ vorbei, zu dem zwei „Kofferhotels“ gehören. Über eine Treppe gelangten wir auf die Ortsverbindungsstraße Richtung Berthelsdorf /Burgstädt. Wir wanderten aufwärts bis zum Abzweig nach rechts. Der Weg sollte uns nun in Richtung Rochsburg führen. Die Burg war in der Ferne bereits sichtbar. Von der Berthelsdorfer Randlage aus wanderten wir abwärts zum Zwickauer Muldental. Am Amtsmannfelsen hielten wir Ausschau. In der Bewaldung näherten wir uns Treppen weiter abwärts zum Fluss. In Touristenreihe oder Gänsemarsch legten wir den Weg bis zum nächsten Halt zurück. Dieser war am Anfang des Brauselochtales. Wir mussten jedoch auf einem Umleitungsweg weiter laufen. So kamen wir bergan aus dem Muldental heraus. Vorbei kamen wir am „Roten Stein“, der beim Vorwandern zwei Wochen davor nicht vorhanden war. Er bedurfte einer „Aufarbeitung“. In der Ferne erkannten wir die Burstädter Kirche und den Taura-Stein-Turm. In Burgstädt lockte uns noch ein Aufenthalt in einem Kaffeestübchen. Verhaltener ausschreitend erreichten wir in kleinen Gruppen den Bahnhof. Nach etwa 21 zurückgelegten Kilometern nahm uns der 14.13 Uhr mit zurück nach Chemnitz. Erneut hatten alle Wandersleute eine anspruchsvolle Tour absolviert.

Auf ein nächstens Wiedersehen freuen sich

Dieter und Harald