Chemnitzer Wandersportverein e.V.

23. Mai 2014

Wanderung ins Müglitztal

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung des CWV am 17.05.2014

Die Wettervorhersage machte nicht gerade Lust auf Wandern, Starkregen so in Ostsachsen, war angekündigt
Es fanden sich trotzdem einige Unentwegte in Glashütte (310 Hm) ein. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Fußgängerzone wurde bergauf zur Cunnersdorfer Linde (389 Hm, Aussichtspunkt) gewandert. Der kleinen Straße, einer historischen Verbindung in Richtung Dresden, folgend, führte uns der Weg durch Felder und Wald bis in Höhe des Ortes Reinhardtsgrimma. Hier verließen wir den historischen Weg, um dem Schloss einen Besuch abzustatten.

Nach einem Rundgang durch den Park des Schlosses (das Schloss selbst ist nicht zu besichtigen) folgten wir einen schönen Pfad entlang des Grimmschen Wassers zur Hirschbachmühle. Kurz danach erreicht man die Teufelsmühle (ca. 270 Hm), beide laden zur Einkehr ein. Für uns jedoch hieß es erneut steil bergauf um nach einer Rast ebenso steil abwärts zum Eingang der Kroatenschlucht zu gelangen. Diese führt stetig ansteigend anfangs durch Wald später durch Wiesen zum Finckenfang (394 Hm, Aussichtspunkt).
Hier wurde der preußische General Finck im 7-jährigen Krieg im Jahre 1759 mit 15000 Mann gefangengenommen.

Der Ort Maxen liegt nur ein kurzes Stück entfernt. Eine Vielzahl sehenswertes hat dieser Ort zu bieten, so den Kunsthof, das Lindemuseum, das Rittergut und das blaue Häusel. Ausreichend Wegweiser zur Orientierung sind vorhanden.

Unsere Zeit war für einen ausführlichen Rundgang zu knapp bemessen. So wanderten wir am Kunsthof und Rittergut vorbei zum blauen Häusel. Zur Überraschung aller lud uns die Eigentümerin zur Besichtigung ein. Vielen Dank, wir sollten an diesem Tag nicht die Einzigen sein, die Interesse am Ort und dem Gebäude hatten. Den Abstecher zur Andersenlärche, einst vom dänischen Dichter H. Chr. Andersen, der mehrfach im Müglitztal zu Gast war, gepflanzt musste ebenfalls noch sein. Von da bietet sich ein schöner Blick ins tiefer gelegene Müglitztal. Dann wanderten wir die letzen Meter steil abwärts zum Tagesziel nach Mühlbach.
Die Zeit reichte noch für einen Kaffee im Kastanienhof.

Etwa 18 km hatten wir bei überwiegend trockenem Wetter zurückgelegt dabei ca. 400 Hm überwunden.
Es war sicherlich nicht die letzte Tour im Müglitztal.

Jürgen und Harald