Chemnitzer Wandersportverein e.V.

13. Juli 2015

Die Zschopau von der Quelle bis zur Mündung in 8 Etappen

Abgelegt unter: Berichte

8. Etappe Waldheim – Döbeln am 23.06.2016

Bedingt durch die Erneuerung der Eisenbahnbrücke in Ottendorf erfolgte die Fahrt nach Mittweida mit dem Schienenersatzverkehr. Die neuen Abfahrtzeiten wurden leider nicht in der Presse abgedruckt.

So traten 16 Wanderer in Waldheim bei wechselhaftem Wetter die Tour entlang der Zschopau an. Der erste Blick richtete sich in Waldheim auf das Rathaus mit Turm und den zweitgrößten Ziffernblättern mit je 380 cm Durchmesser .

Nach wenigen Kilometern zeigte sich auf der rechten Seite der Kreuzfelsen. Die Frühstückspause erfolgte auf dem Felsen oberhalb der sagenumwobenen Nixkluft. Wir hatten einen schönen Blick auf die Zschopau.

Kurz vor Limmritz wird die Zschopau von der Bahnstrecke Chemnitz – Elsterwerda mittels einer gewaltigen Natursteinbogenbrücke überspannt. Von hier aus wanderten wir auf einen nicht mehr markierten Wanderweg nach Töpeln, wo wir den Fluss auf einer nach dem Hochwasser neu errichteten Brücke überquerten. Weiter wanderten wir über den Spitzstein zur Freiberger Mulde nach Westewitz.

Nach einigen Kilometern flussaufwärts erreichten wir kurz vor Technitz die Aussichtsstelle, wo nach 126 km die Zschopau in die Freiberger Mulde mündet. Unser nächstes Ziel war der Bahnhof Döbeln, wo wir die Heimfahrt antraten.

Diese Etappe bot den Wanderern viele Höhepunkte. Zurecht steht im Mittweidaer Stadtpark am felsigen Steilhang seit 1877 auf einen Denkstein ein bis heute gültiges Urteil: „Die Zschopau ist Sachsens schönster Fluss“.

Wer die Tour nacherleben möchte, sollte den Bildband von unserem Wanderfreund Dr. Gerd Scheffler „Die Zschopau – vom Fichtelberg bis zur Mündung“ Impressionen von einer der schönsten Flusslandschaften Mitteleuropas anschauen.

Ralph Hertel