Chemnitzer Wandersportverein e.V.

28. Mai 2017

Durch die Kroatenschlucht nach Maxen

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Wanderung vom 20.05.2017

Schon seit einigen Jahren ist unser Wanderziel zur Wochenendwanderung im Mai das Müglitztal.
Entgegen der Wettervorhersage hatten wir an diesem Tag zum Glück schönes Wanderwetter. So starteten wir in Glashütte, anfangs ein kleiner Rundgang dann hieß es erstmals Weg aufwärts zur Cunnersdorfer Linde.
Mit schönen Blicken über das Müglitztal und zur Kalkhöhe wurden wir belohnt. Weiter folgten wir der historischen kleinen Straße vorbei an Cunnersdorf bis nach Reinhardtsgrimma.

Im schönen Schlosspark legten wir eine erste Pause ein. Es herrschte gerade Feststimmung im Schloss, der Grund dafür war eine Hochzeit. Nach der Stärkung aus dem Rucksack folgten wir auf schmalen Pfaden den Lockwitzbach in Richtung Hirschbach- und Teufelsmühle. Danach durch Wald auf- und abwärts gehend, erreichten wir die Kroatenschlucht. Anfangs durch Wald später über Wiesengelände wanderten wir aufwärts zum geschichtlich interessanten Finckenfang (394m), wo uns das einstige Gasthaus mit Türmchen und Wetterfahne schon von weitem begrüßte.

Vor uns lag der Ort Maxen. Vorbei am Heimatmuseum, dem Listhaus und dem Brunnenhaus lenkten wir unsere Schritte zum Kunsthof. Im dortigem Café ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Nach der verdienten Pause folgten wir bei schönen Blicken zu den Tafelbergen der Sächsischen Schweiz den Wanderweg zum Blauen Häusel (Moschee). Dort hatten wir eine Besichtigung des Gartenhauses im orientalischem Stil vereinbart. Für die ausführliche Schilderung zur Geschichte rund um das Blaue Häusel nochmals danke an die Eigentümerin.

Ein letzter Abstecher führte uns zur nahegelegenen Andersen-Lärche, die einstmals vom dänischen Märchendichter Hans Christian Andersen gepflanzt wurde. Anschließend folgte ein letzter steiler Abstieg bis ins Müglitztal nach Mühlbach.

Nach etwa 18 zurückgelegten Kilometern bei etwa 400 m Anstieg fuhren wir von Mühlbach mit der Bahn zurück nach Chemnitz. Eine erlebnisreiche nicht alltägliche aber schöne Wanderung lag hinter uns, die lange Anfahrt hatte sich wieder einmal gelohnt.

Jürgen und Harald