Chemnitzer Wandersportverein e.V.

8. Mai 2018

Um die Hermannsdorfer Wiesen

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung am 19.04.2018

Diese Tour war für mich der Anlass, den Geburtsort von Barbara Uttmann (1514 – 1575), die das Spitzenklöppeln im Erzgebirge einführte und den damit verbundenen Vetrieb organisierte, zu besuchen.

Von Geyer starteten wir in Richtung Schatzenstein, an einen idyllischen Weiher rasteten wir. Dann folgten wir den Weg in Richtung Elterlein wobei wir einen Abstecher zu den Hermannsdorfer Wiesen machten. Das 185 ha große NSG gehört zu den ältesten und wertvollsten Naturschutzgebieten in Sachsen. Leider haben wir von der Flora und Fauna nicht viel sehen können, die Jahreszeit war einfach zu früh.

Auf dem Heuschuppenweg wanderten wir weiter heraus aus dem Wald, am Krebsloch vorbei nach Elterlein.
An der Kirche St. Laurentius mit dem bemerkenswerten Turm liefen wir zum Markt, wo wir am Brunnendenkmal der Barbara Uttmann verweilten.
Nach der Mittagspause wanderten wir in Elterlein vorbei am Sportplatz in Richtung Schwarzer Teich, dabei auf der ehemaligen Bahnlinie Zwönitz – Scheibenberg bis zu einer Straße. In diese bogen wir links ab in Richtung zum Wald „Hundsrücken“. Auf der Höhe gab es einen wunderschönen Ausblick zum Fichtelberg, Pöhlberg, Scheibenberg und Bärenstein, auch das Pumpspeicherwerk Markersbach war zu sehen.

Weiter folgten wir den Butterweg und kamen so nach ca. 21 km wieder bei schönstem Sonnenschein in Geyer an.
Fazit: Diese Tour wird nächstes Jahr mit einer anderen Route noch einmal gemacht, um die Hermannsdorfer Wiesen mit Blüten zu sehen.

Eure Helga