Chemnitzer Wandersportverein e.V.

16. Juli 2020

Heute geht es über den Rabenberg

Abgelegt unter: Berichte

Wanderung am 16. Juli über ca. 18 km.

Trotz schlechtester Wetterprognose starteten wir in Johanngeorgenstadt, um über den Rabenberg zu gehen. Wir wanderten am Schwarzwasser entlang über die Eisenbahnbrücke bergan an der Siedlung Pachthaus vorbei in den Wald und über den Oberdorfer Flügel zum Rabenberg.

Hier machten wir einen Abstecher zum Sport- und Bildungszentrum Rabenberg. Das Wetter hatten wir immer im Blick, es war ideal zum Wandern.
Nach einer Pause hieß es bergab Richtung Breitenbrunn. Unterwegs konnten wir herrliche Aussichten (Auersberg) und schöne Bergwiesen bewundern. Dann ging es zur Kirche am oberen Dorfende. Rechter Hand fällt eine markante Ruine auf. Es handelt sich um eine kleine Wasserburg. Sie wurde um 1611 aufgebaut, verfiel aber nach 1700. Später war es ein Jagdquartier und wurde vom sächsischen Kurfürsten genutzt. Man baut zurzeit den Wassergraben wieder aus. Gegenüber gibt es einen Gedenkstein für den Pestpfarrer Uhle.
Unterhalb der Kirche führt der Panoramaweg nach Antonshöhe. In Antonshöhe wanderten wir bis zum Rondell. Die Ortsgeschichte wird dort auf Tafeln dargestellt. Antonshöhe wurde zwischen 1950 bis 1952 für die Wismutkumpel mitten im Wald erbaut.
Wir bogen rechts ab und kamen an ehemaligen Halden vorbei, immer weiter bergab bis nach Erla. Am Bahnhof angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen, doch wir befanden uns in Sicherheit.

Eure Helga