Chemnitzer Wandersportverein e.V.

25. Februar 2007

Ausflug nach Dresden – Besuch in der Gläsernen Manufaktur

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dsc00414.jpgDass Wanderfreunde auch noch andere Interessen haben zeigten über 50 Vereinsmitglieder am 15.Februar 2007. Sie trafen sich auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof, um nach Dresden zu fahren. Dort sollte die Gläserne Manufaktur besichtigt werden. Das Wetter in Dresden zeigte sich nicht von der besten Seite. Auf dem Weg vom Bahnhof zu dem imposanten Bau am Rande des Großen Gartens regnete es, und es blies ein stürmischer Wind, der einige Schirme zerknickte.

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Die bestellte Besichtigung lief sehr professionell ab. Vier freundliche Mitarbeiter nahmen sich unser an und führten uns in Gruppen durch den öffentlichen Teil des Gebäudes. Vorgestellt wurde natürlich zuerst das Produkt des Hauses, der Phaeton, das Flaggschiff von VW. Der uns gezeigte und erklärte Wagen kostete nur 80.000 €. Es gibt ihn aber auch für 130.000 €.

Werbewirksam konnten wir uns dann selber fotografieren und an großen Bildschirmen unseren Phaeton selber zusammenstellen. Das Ergebnis ist eine Karte mit einem Dresdner Hintergrund und davor der Phaeton, hinter dem man steht. Das wollten natürlich alle mitnehmen.

Das Werk selbst ist nur ein Montagebetrieb, indem weder geschweißt noch gebohrt wird. Nur durch Schrauben und Kleben werden die mit einer speziellen Straßenbahn angelieferten Teile zusammengebracht. Die Besucher werden durch große Glaswände von der Montage getrennt. Die Monteure tragen spezielle Arbeitskleidung, bei der alle Verschlüsse innen liegen, damit nichts an den Karossen kratzen kann. Gearbeitet wird mit weißen Handschuhen. Oberste Priorität bei der Herstellung hat die Qualität. Es gibt keinerlei Zeitdruck. Der Produktionsablauf ist offensichtlich das Modernste, was es zur Zeit gibt. Es war schon beeindruckend. Interessant ist auch, das dieses gläserne Gebäude nachts innen mit speziellem Licht beleuchtet ist, was mit nur 1 Lux nach außen dringt, um die Vogelwelt nicht zu irritieren.

Als wir nach rund 2 Stunden das Haus verließen, waren wir um einiges klüger und hatten teilweise Andenken aus dem Shop des Hauses in der Tasche. Leider war das Wetter noch schlechter geworden, so dass ein Stadtbummel flach fiel und man nur die Zeit bis zur Abfahrt im Cafe verbringen konnte. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis.