Chemnitzer Wandersportverein e.V.

Chronik des Vereins vor 2010

2007:

Ein schönes Zeichen der Verbundenheit – 15 Jahre „Chemnitzer Wandersportverein e.V.

Von 122 Mitgliedern des Chemnitzer Wandersportverein e.V. (CWV e.V.) nahmen 101 an der Festveranstaltung zum 15 jährigen Bestehen ihres Vereins teil. Sie fanden sich am 25.04.2007 in der Gaststätte „Vogelweid“, in dem die Treffen des Vereins immer stattfinden, ein. Um allen einen Platz geben zu können, mussten noch Tische und Stühle aus anderen Räumen geholt werden. Da hatte es der Versammlungsleiter, unser Vorstandsmitglied Hans Stengel nicht leicht, die erforderliche Ruhe herzustellen. Bevor die Vorsitzende, unsere Wanderfreundin Brigitte du Puits die Festrede hielt, wurde in einer Schweigeminute des verstorbenen Wanderfreundes Rudi Lange gedacht.

Die Bilanz, die dann gezogen werden konnte ist schon beachtlich. Begonnen hatte es 1992 mit 29 Vereinsmitgliedern. Von diesen sind heute noch 7 aktiv, die mit einem kleinen Präsent bedacht wurden. Drei von diesen Gründungsmitgliedern sind noch heute im Vorstand tätig.

Dass sich der Wandersportverein zu seinem heutigen zahlenmäßigen Stand und zu seiner Bekanntheit über die Grenzen unserer Stadt hinaus entwickelt hat, war nur möglich, weil alle Verantwortlichen und die Mitglieder dazu beigetragen haben.

Die anwesenden Gäste, der Geschäftsführer des Sächsischen Wander- und Bergsportverbandes, Reinhard Mirle. und der Vorsitzende des Wandersportverbandes Mittelsachsen, Dr. Karl-Heinz-Wollner ergriffen zu Grußadressen das Wort und würdigten die Entwicklung des Vereins.

Geschäftsführer des Sächsischen Wander- und Bergsportverbandes, Reinhard Mirle als Ehrengast und die Vereinsvorsitzende B. du Puitsdsc00899.jpgdsc00901.jpgdsc00902.jpgdsc00902.jpgdsc00904.jpgdsc00905.jpgdsc00907.jpg

Dann gab es noch einige aktuelle Informationen, ehe eine kurze Pause zur Vorbereitung des 2. Teils des Abends erfolgte.

Vier Vereinsmitglieder hatten eine vierwöchige Wanderreise durch die USA unternommen. Dr. Gerd Scheffler hatte alles im Bild festgehalten. Einen Bruchteil davon hatte er für diesen Abend zu einer Multivisionsschau zusammengestellt. Er kommentierte auch die wunderschönen Aufnahmen. Die Ruhe im Raum bewies, dass sich alle von der Brillanz der Bilder gefangen nehmen ließen.

Meiner Meinung nach war es eine gelungene Festveranstaltung. Das zeigte sich auch im Ausharren der Anwesenden. Die ersten waren gegen 16:00 Uhr da, um 18:00 Uhr begann die Veranstaltung und gegen 21:30 Uhr verließen die Letzten die Gaststätte.

Die 26. Chemnitzer Rose – dieses Mal war sie eine Nummer größer

Die Organisatoren hatten ja gehofft, dass dieses Jahr mehr Wanderer zur „26. Chemnitzer Rose“, verbunden mit dem „3. Verbandswandertag des SWBV“ kommen würden. Dass es aber 788 Teilnehmer wurden, hat alle Erwartungen übertroffen. So gab es natürlich einige Problemchen, die aber, bis auf fehlende Parkplätze, gelöst werden konnten. Der große Parkplatz gegenüber der Heideschänke war bereits um 9:00 Uhr voll besetzt, zumal die Fahrzeugführer nicht gerade platzsparend geparkt hatten. So blieb es nicht aus, dass die für die Gäste der Heideschänke reservierten Parkplätze ebenfalls besetzt wurden, was natürlich zum Unmut beim Wirt sorgte. Es ist zu hoffen, dass der Umsatz, den die Wanderer brachten, ihn versöhnt hat. An den Kontrollpunkten wurde aufgrund der großen Teilnehmerzahl dann auch die Verpflegung etwas knapp, aber schnelles Handeln konnte Abhilfe schaffen. Hungrig oder durstig musste kein Wanderer seinen Weg fortsetzen.

Petrus hatte in diesem Jahr ein Einsehen. Statt der brütenden Sonne der vorangegangenen Tage, oder dem Regen der vergangenen Jahre, brachte er in diesem Jahr mit einem leichten Wind und einigen Haufenwolken ein ideales Wanderwetter. Dieses und die gut markierten, schön ausgewählten anspruchsvollen Routen kamen bei uns Wanderern gut an. Es gab, so weit mir bekannt ist, keine diesbezüglichen Beschwerden.

Einen interessanten Punkt gab es auf der Strecke. Wenn man auf dem Weg nach Niederwiesa aus dem Zeisigwald herauskam, konnte man auf der anderen Seite der Straße in einiger Entfernung einen Feldweg sehen, auf dem die Rückkehrer der Wanderung liefen. Es waren einzelne und Grüppchen, wie auf einem Ameisenweg.

Es ist zu hoffen, dass alle Teilnehmer an diesem Wandertag zufrieden nach Hause fuhren. Den Organisatoren und vielen Helfern aus dem Chemnitzer Wandersportverein sah man am Abend die Zufriedenheit an, aber darüber hinaus auch die Erschöpfung. Sie waren an diesem Tag zum großen Teil seit 4.30 Uhr auf den Beinen und es war nach 19.00 Uhr, als alle benötigten Utensilien wieder im Lager waren.

Ich möchte allen danken, die uns Wanderern diesen schönen Tag organisiert haben, denn ich weiß auch.

„Nach der Rose ist vor der Rose“.

Auch der lange Kanten war landschaftlich schön

Wie schon im vergangenen Jahr, nahm ich die 26. Chemnitzer Rose zum Anlass, alte Freunde in Chemnitz zu besuchen. Für die Wanderung hatte ich mir erneut die 50 km-Strecke vorgenommen.

Die markierte Strecke war gut ausgeschildert, beim Orientierungsteil waren die gelben in der Routenbeschreibung angeführten Dauermarkierungen, teilweise schlecht zu finden. Trotzdem war es eine schöne Strecke. Insgesamt möchte ich sagen, dass die Route streckenweise anspruchsvoller als im vergangenen Jahr war. Auch mit der Betreuung konnte man sehr zufrieden sein.

Essensausgabe beim KP4 Kontrollpunkt 7 wird erreicht

Vielen Dank Allen, die zum Gelingen des Wandertages beigetragen haben.

Ich komme, wenn möglich, nächstes Jahr wieder.

J.H. Norderstedt

(Fotos: J.H. Norderstedt)

2008:

Der Vorstand des Chemnitzer Wandersportverein e.V. möchte sich hiermit bei all den Vereinsmitgliedern bedanken, die durch ihren Einsatz zum Gelingen der 26. Chemnitzer Rose und des damit verbundenen 3. Verbandswandertages beigetragen haben.

Bedanken möchten wir uns selbstverständlich auch bei unseren Sponsoren, da sie es sind, die Vieles erst möglich machen. Ganz egal ob es um Druckkapazität, Fahrzeug, Brot, Wurst oder Getränke geht, ohne diese Unterstützung wäre eine solche Großveranstaltung nicht zu meistern. Zum reibungslosen Ablauf gehören natürlich auch Räumlichkeiten, die wir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung hatten. Dafür sei auch dem Wirt der Heideschänke gedankt.

Alle Vorbereitungen und alle Unterstützung liefe ins Leere, wenn keine Wanderer kämen. Deshalb sei auch den 788 Wanderfreunden gedankt die unsere Strecken absolvierten und sich positiv über die Organisation äußerten.

Eigentlich sollten wir auch dem Wettergott danken, der dieses Jahr eine gute Mischung von Sonne, Wind und Wolken bereithielt. Dadurch war ein ungetrübtes Genießen der Natur möglich.

Alles in Allem nochmals danke und wir werden uns bemühen, die 27. Chemnitzer Rose, am 03.05.2008 erneut zur Zufriedenheit der Teilnehmer zu gestalten. Allerdings benötigen wir dazu erneut die Hilfe aller oben Genannten.

Brigitte du Puits
Vorsitzende

2009:

Logo

Der Vorstand sagt „DANKE“

Die Chemnitzer Rose 2009 ist Geschichte. Da die Presse in diesem Jahr keine Notiz von der Großveranstaltung nahm, wollen wir hier ein kurzes Resümee ziehen.

Über 500 Wanderer nahmen am 9. Mai die angebotenen Strecken unter ihre Füße. 17 davon wollten es wissen und scharrten bereit 5.30 Uhr am Start, um die 50 km in Angriff zu nehmen. Die Distanz wurde von allen geschafft.

Das Wetter war uns freundlich gesonnen und so konnte im Freigelände der Heideschänke auch einiges geboten werden. Der Amtsarzt Dr. Monzer überprüfte Blutdruck und Zuckerwert, war natürlich auch zu aufklärenden Gesprächen bereit, der Sportartikelladen „Mehr-Profi“ war mit einem Informationsstand vertreten und Biehler Sportswear bot die volle Palette zum Kauf an. Damit war bereits vor dem Startraum volles Leben.

Mit der Startkarte erhielt auch jeder Wanderer einen 10,- € Einkaufsgutschein von „Mehr-Profi“ ausgehändigt, der beim nächsten Einkauf eingelöst werden kann.

Die Wanderer lobten die Strecke und die Markierung. Gut kam natürlich auch wieder die Verpflegung an, die nur Dank vieler ideenreicher Helfer aus den eigenen Reihen und Unterstützung von Außen möglich war.

Bedanken möchten sich die Organisatoren bei Herrn Pfarrer Oertel und seinem Gemeindepädagogen. Wir durften im Gelände der Ebersdorfer Kirche unseren Kontrollpunkt platzieren und den interessierten Wanderern wurde auch eine Führung durch die Kirche geboten.

Um eine solche Großveranstaltung durchführen zu können bedarf es vieler wohlgesinnter Mitmenschen, die das Anliegen verstehen und uns durch ihre Zustimmung unterstützen.

Da wir nicht alle aufführen können, möchten wir hier ein allumfassendes „Dankeschön“ aussprechen und hoffen, dass wir auch 2010 zur 29. Chemnitzer Rose auf viel Verständnis und Unterstützung treffen.

Einige Bilder geben einen Eindruck vom Tag wieder.

Im Namen des Veranstalters

Brigitte

{090526} Bevor es an die Arbeit geht, einen kleinen Klöschnak {090526} Der Wanderweg führte an diesem alten Relikt - umfunktionierte Datsche - vorbei{090526} Im Bahnmuseum ist dieser Triebwagen der BR 175 abgestellt - ehemals der Stolz der DDR-Bahn für internationale Verbindungen{090526} Diese Bäckerei tritt schon seit Jahren als Sponsor für die Chemnitzer Rose auf{090526} Kontrollpunkt 3. So macht das Arbeiten Spass - lehrter Tisch und daneben eine Kiste Bier{090526} Auch die fleißigen Damen warten noch auf den großen Ansturm, war ein schönes Plätzchen.{090526} Dagegen steppte am Kontrollpunkt 6 der Bär{090526} Die Chefin schaut nach dem Rechten und war voll zufrieden{090526} Werbebanner gegenüber dem Parkplatz, 505 Personen sind an diesem Transparent vorbeigelaufen{090526} Eigentlich hätte ja links START stehen müssen und rechts ZIEL, aber das hat wohl keinen gestört

 

10 Jahre Internationale Wandertage des Chemnitzer Wandersportvereins e.V. das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Als vor fast 11 Jahren unser Wanderfreund Dieter Barthels die Idee verwirklichte mit interessierten Wanderfreunden in die Beskiden zu fahren, hat wohl keiner daran gedacht, dass sich dieses Ereignis zu einer Tradition entwickeln würde. Für uns Wanderer war es ein Glücksumstand, dass sich nach dem leider viel zu frühen Tod Dieters ein Organisationsteam bildete, welches die Wanderfahrten weiter führte. Welche Arbeit dahinter steckt, kann man als Außenstehender nur ahnen. Dass aber alle 10 Fahrten ein Erfolg wurden, werden wohl alle Teilnehmer bestätigen.

Als einer der 11 Wanderfreunde die an allen Fahrten und darüber hinaus auch an allen Frühjahrsfahrten teilgenommen hat, möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mir diese Zeit sehr viel gegeben hat. Nicht nur, dass ich Gegenden kennen gelernt habe, die ich alleine nie aufgesucht hätte. Ich habe auch viel über Land und Leute unserer Gastländer kennen gelernt.
Ganz wichtig für mich aber ist, dass diese Fahrten zu einem Kameradschaftsverhältnis unter den Teilnehmern geführt haben, welches leider heute sehr selten geworden ist. Aus der großen Zahl der Teilnehmer, im Durchschnitt waren es 58, kann man schon schließen, dass es anderen auch so gegangen ist.

So hat es mich doch getroffen, dass zum Abschluss der 10. Internationalen Wanderfahrt das Ende dieser Tradition verkündet wurde. Etwas Hoffnung habe ich dann aber doch bekommen als verkündet wurde, dass man für die nächsten Jahre eine andere Form dieser Fahrten suchen würde.

Für mich ist dies aber ein Anlass, Dir liebe Margot, lieber Horst und lieber Klaus, für die Arbeit die Ihr bei der Vorbereitung und Durchführung aller Internationalen Wandertage hattet, recht herzlich zu danken. Ich bin sicher, dass sich alle Wanderfreunde die an den Fahrten teilgenommen haben diesem Dank anschließen. Ihr habt damit nicht nur eine echte Vereinsarbeit geleistet, sondern auch dazu beigetragen, dass wir viele schöne Stunden in
Fröhlichkeit zusammen sein konnten. Meine Bitte ist, lasst Euch wieder etwas einfallen, damit das Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten bleibt.

In diesem Sinne verbleibe ich

Euer Wanderfreund Joachim