Chemnitzer Wandersportverein e.V.

Rundwanderung zwischen Zschopautal, Flöhatal und Lößnitztal

Öffentliche Wanderung des CWV am 29.10.22 über 16 km.

22 Mitglieder des Wandervereins und 11 Gäste starteten im Zschopautal am Bahnhof Erdmannsdorf bei sonnigem Wetter ihre Wanderung. Vor dem steilen Anstieg auf der alten Rodelbahn bot sich die Gelegenheit, Lockerungs- und Erwärmungsübungen durchzuführen.

Anschließend wanderte jeder im eigenen Tempo zur Bergstation der Seilbahn in Augustusburg. Als uns die Bahn dabei überholte, stellten sich sicher einige die Frage, warum sie nicht den bequemen Weg genommen haben. Am Friedhof vorbei querten wir die S 223, um ein kurzes Stück dem Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren zu folgen, bogen dann links ab, um schließlich auf dem Panoramawanderweg in Richtung Grünberg zu wandern. Dieser führte uns bergab am Ortsrand von Grünberg nach Hohenfichte, wo wir die Flöha auf der Holzbrücke überquerten. Weiter ging es zuerst bergauf, dann bergab nach Neumühle. Hier querten wir die Große Lößnitz. Nach einem Stück Straße trafen wir wieder auf einen Wanderweg, dem wir bergauf folgten. Von diesem führte uns ein schmaler Pfad, teils über umgefallene Bäume ins Tal über die Kleine Lößnitz. Hier trafen wir wieder auf den Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren, der zuerst steil bergauf durch die Teufelsbrücke zur Hetzdorfer Schweiz mit Bastei führte. Nach einem kurzen, etwas schwierigem Abstieg erreichten wir den Rastplatz am Hetzdorfer Viadukt, der allen Wanderern Sitzplätze für die Mittagsrast bot. Gestärkt nahmen wir das letzte Drittel der Wanderung in Angriff. Wir überquerten das Viadukt und folgten wieder bergauf dem Rundwanderweg Grünberg, der uns diesmal mit herrlichem Blick auf die Augustusburg, auf der anderen Seite des Ortes zur S223 führte. Nach Überquerung der Straße ging es an Wiesen und Wald vorbei und schließlich in den Wald hinein ins Büttnerloch, bis wir auf die S236 stießen. Dieser folgten wir bergab wieder ins Zschopautal. Nach 16 km durch unsere schöne Heimat, mit insgesamt 420 Höhenmetern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,1 km/h ohne Frühstückspause (ich gelobe Besserung), waren schließlich alle froh, dass sie wieder wohlbehalten auf dem Bahnhof in Erdmannsdorf angekommen waren. Da am Wochenende die Züge nach Chemnitz nur im 2-Stunden-Takt fahren, nutzten einige Wanderfreunde die Wartezeit zu einer Einkehr ins Blockhauscafé.

Eure Katja