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„Zu den Neunzenhainer Talsperren“

Am 18.07.26 machten sich insgesamt 29 Wanderer, davon 15 Vereinsmitglieder und 14 Gastwanderer, auf den Weg zu den Neunzenhainer Talsperren.
Die Erzgebirgsbahn brachte uns pünktlich zum Wanderstart nach Pockau. Unser Weg führte uns zur Pockau, vorbei an der Ölmühle und dann gleich steil bergauf, was alle ziemlich forderte.


Einer Gastwanderin war das zu anstrengend, sie hatte sich offenbar überschätzt und stieg aus der Tour kurz nach Pockau aus.
Auf schönen Waldwegen, oft gesäumt von Himbeersträuchern mit schon naschreifen Früchten, wanderten wir zum technischen Museum Kalkwerk Lengefeld, das zur UNESCO Welterbe Montanregion Ergebirge/Krušnohoři zählt.
Am Rastplatz an der Talsperre Neunzenhain II stärkten wir uns und machten unsere Mittagspause. Zwei junge Männer, die dort übernachtet hatten, räumten ihr Lager, damit wir Platz nehmen konnten.
Am Talsperrenufer entlang gelangten wir zur Talsperre Neunzenhain I. Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, wie weitsichtig unsere Altvorderen geplant und gebaut haben. Beide Talsperren wurden von der Stadt Chemnitz errichtet und waren einst im Besitz unserer Stadt. Ein Teil der Chemnitzer Einwohner wird heute noch mit Trinkwasser bester Qualität aus den beiden Talsperren versorgt. Von der Talsperre waren es dann noch knapp 6 km bis zum Bahnhof Reifland-Wünschendorf, wo wir 14:05 Uhr mit der Erzgebirgsbahn zurück nach Chemnitz fuhren.
Nach 16 km und 330 Hm, bei einer Wandergeschwindigkeit von 4,3 km/h, war ein kühles Bier auf dem Chemnitzer Brauereimarkt ein genussvoller Abschluss einer schönen Wanderung durch unser herrliches Erzgebirge.
Mit herzlichen Wandergrüßen
Euer Arndt