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„Durch Hainichen ins Pahlbachtal“ 

Ein sonniger heißer Samstag mit purem blauen Himmel.
Hohe Schattentemperaturen sind angesagt.
Mit 8 Personen fahren wir nach Hainichen, meine Geburtsstadt.

Hier wartet eine Gastwanderin auf uns, die aus Roßwein mit dem E-Bike kam.Wir gingen die vorgesehene Tour langsam an. Die zufällig offene Trinitatiskirche gewährte uns Einlass. Eine junge Frau gab uns Hinweise zur Innengestaltung der Kirche. Wunderschön, so etwas ansprechendes zu sehen. Weiter führte unser Weg an meiner ehemaligen Grundschule „Eduard Feldner“ vorbei. Im Anschluss wanderten wir vorbei am Geburtshaus des Fabeldichters Gellert, dem Denkmal zu Ehren Gottlob Kellers, dem Erfinder des Holzschliffes. Wir betrachteten die Alte Mühle und das Tuchmacherhaus in Nähe der Kleinen Striegis. Die Sonne knallte bereits emsig auf uns herab.

Nach dem Neumarkt folgte über Treppen der Aufstieg zur Camera obscura. Hier entstand der Wunsch, diese auf dem Rückweg noch einmal aufzusuchen und eine Vorführung zu erleben.

Unser weiterer Weg führte am Stadion vorbei, die Pflaumenallee überquerend auf einem Feldweg hinunter bis ins Pahlbachtal. Nach einer Pause wanderten wir im Schatten am Bach entlang in südliche Richtung. Eine landwirtschaftliche Plattenstraße brachte uns zurück zur Oederaner Straße in Hainichen.

Wir erreichten den wunderschönen Hainichener Stadtpark. In der „Pagode“ fanden wir Platz im Schatten für unsere Mittagspause. Wir wanderten an speziellen Orten, wie Blumenuhr, Gellertmuseum, Teich mit Springbrunnen und abwärts das Mausoleum vom Gartengründer Werner vorbei.

Davor steht ein Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen im ersten Weltkrieg. Dieses schuf meiner Frau ihr Großonkel Bruno Ziegler.

Vorbei am ehemaligen Zugang zum „Kohleschacht“ wanderten wir zielgerichtet noch einmal hinauf zur Camera obscura. Dort hatten wir das imposante Erlebnis mittels der Einrichtung bunte, aktuelle, bewegliche Bilder der von Hainichen und seiner näheren Umgebung zu sehen.

Wir danken sehr!

Geruhsam im Schatten laufend wendeten wir unsere Schritte dem Bahnhof zu. Bei dem nahe gelegenen LIDL-Einkaufszentrum bekamen wir eine willkommene nötige Abkühlung. Die Bahn C 15 brachte uns beglückend heimwärts.

Die zahlreich zusteigenden jungen Leute fuhren nach Chemnitz zum Fußballspiel des CFC gegen Aue. Die Chemnitzer gewannen 3:1 – toll.

So ging eine besinnliche jedoch erlebnisreiche Wanderung bei hohen Schattentemperaturen glücklich zu Ende. Wir hatten 7 km und 200 Höhenmeter zurückgelegt.

Mit freundlichen Wandergrüßen

Eure Helga und Harald.